Fremdlndische Kche mag ich eigentlich nicht, aber das hier von den Elben, ist nicht bel. Herr der Ringe, Die zwei Trme
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Die Sprachen Mittelerdes

An dieser Stelle möchten wir euch ein wenig die Sprachen Tolkiens näher bringen.
Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist das nicht immer ganz so einfach, zumal Mr. Tolkien manche von ihnen selbst nur sehr selten erwähnt hat.
Wir hoffen dennoch, dass ihr einen kleinen Einblick darüber erhaltet, wo welche Sprache ihren Ursprung hatte, wie sie eventuell zu Stande gekommen ist oder aber wo sie gesprochen wird.
Solltet ihr eine Sprache vermissen oder aber mit der ein oder anderen Information nicht einverstanden sein, so mailt uns doch bitte und wir werden versuchen, eure Einwendungen und / oder Wünsche miteinzubauen.

Übersicht

*Adûnaïsch, *Altsindarin, *Drúedainisch, *Dunländisch, *Entisch, *Hobbitisch, *Khuzdul, *Orkisch, *Quenya, *Rohirrisch, *Schwarze Sprache, *Sindarin, *Sprachen der Avari, *Taliska, *Telerin, *Ur-Elbisch, *Valarin, *Westron


Adûnaïsch

"The desire for words awoke in us, and we began to make them. But we were few, and the world was wide and strange. Though we greatly desired to understand, learning was difficult, and the making of words was slow." (Morgoth's Ring p. 345)
(Das Verlangen eine Sprache zu besitzen erwachte in uns und so begannen wir eine Sprache zu erschaffen. Aber wir waren nur wenige und die Welt war groß und seltsam. Obwohl wir uns wünschten alles zu verstehen, lernten wir nur schwer und das Erschaffen von Wörtern dauerte lang an.)

Wie die Elben hegten die Menschen nach ihrem Erwachen den Wunsch zu sprechen. Anders als den Elben viel es ihnen allerdings schwer den Dingen Namen zu geben und so entwickelten sich die Sprachen der Menschen nur langsam.

Adûnaïsch war ursprünglich die Sprache des Hauses Hador, doch ist diese mit den Sprachen der Edain und der Menschen im Anduin-Tal verwand und weiterhin durch Kontakt mit den Moriquendi im Osten und den Eldar in Beleriand im Ersten Zeitalter stark vom Elbischen beeinflusst.

Später wurde Adûnaïsch in Númenor gesprochen. Zuerst nur als Sprache des Volks - jeder Númenórer konnte bis zu einem gewissen Grad Sindarin sprechen - wurde es in der "Zeit des Stolzes" (2899-3319 ZZ) sogar am Königshof gesprochen.

In Mittelerde wurde es später zur Hauptquelle des Westron, einer Art Weltsprache', mit der man sich in ganz Mittelerde verständigen konnte.

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Altsindarin

Altsindarin war eine der letzten Stufen vor dem klassischen Sindarin (Zwischenstufen waren u.a. Common Eldarin, Common Lindarin und Common Sindarin, über die allerdings fast nichts bekannt ist).

Der Zeitabschnitt in dem Altsindarin gesprochen wurde, wurde von Tolkien nicht genannt, sodass man nur vermuten kann, dass vor der Ankunft der Noldor in Mittelerde war.

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Drúedainisch

Drúedainisch ist eine Sprache, die keinerlei Ähnlichkeiten zum Westron aufzeigt. Die Drúedain lernten Elbisch nur, um sich mit anderen zu verständigen und die meisten beherrschten es nur sehr stockend oder gar nicht. Auch benutzten sie ihre eigene Schrift, die allerdings nur aus wenigen einfachen Zeichen bestand.

Es sind nur wenige Worte und keine grammatischen Merkmale der Sprache von Haleths Volk bekannt; man weiß, dass sie sich selbst als Drughu bezeichnen und Ghân-buri-Ghân benutzt oft das Wort "Gorgûn", was wahrscheinlich "Ork" heißt.

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Dunländisch

Von der Sprache der Dunländer ist nur ein einziges Wort bekannt. Dieses ist "Forgoil", was soviel wie "Strohkopf" bedeutet und wird von den Dunländern während der Schlacht um die Hornburg verwendet.

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Entisch

"Die Ents begannen langsam zu murmeln: erst fiel einer ein und dann ein anderer, bis sie alle gemeinsam in einem langen, steigenden und fallenden Rhythmus sangen, bald lauter auf der einen Seite des Rings, bald dort leiser werdend und auf der anderen Seite zu einem Dröhnen ansteigend" (HdR, Die Zwei Türme)

Entisch ist eine sehr langsame, klanvolle und wortwiederholende Sprache. Selbst die Ents sprechen sie nur, da es sehr lange dauert etwas zusagen.

"Es ist eine wunderschöne Sprache, aber es braucht viel Zeit, etwas in ihr zu sagen, weil wir gar nichts in ihr sagen, es sei denn, es lohnt sich, so viel Zeit aufzuwenden, um es zu sagen und anzuhören." (LotR, TTT)

Kein Wesen außer den Ents selbst ist in der Lage diese Sprache zu lernen, da sie zu kompliziert ist und keinerlei Gemeinsamkeiten zu den anderen bekannten Sprachen ausweist.

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Hobbitisch

Die Sprache der Auenlandbewohner ist ein Dialekt des Westron mit Vokabeln aus Dunland und den Anduintälern, sowie ein paar wenige Worte in "echtem" Hobbitisch. Seit jeher scheinen die Hobbits die Sprachen der Menschen gebraucht zu haben, die in der näheren Umgebung wohnten. Allerdings gibt es auch Einflüsse aus Rohan die sich nicht mit Nachbarschaft erklären lässt und die Vermutung zulässt, dass es vielleicht einmal eine eigenständige Sprache der Hobbits gab, die mit dem Rohirrisch verwand war.

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Khuzdul
(Zwergisch)

Khuzdul ist die Sprache der Zwerge. Von Aule, welcher sie ihnen bei ihrem ersten Erwachen beibrachte, erdacht, wurde sie nur von sehr wenigen "Nicht-Zwergen" beherrscht, was den Zwergen sehr recht war. Sie wollten ihre Sprache geheim halten und die meisten verrieten ihre zwergischen Namen nicht.

Die Elben beschreiben Khuzdul als eine roh und unfreundlich klingende Sprache, welche vor allem durch viele behauchte Konsonanten und geschlossene Silben charakterisiert wird.

Durch die Geheimhaltung der Zwergen sind nur wenige Worte bekannt. Dies sind fast ausschließlich Orte, Namen, der Schlachtruf der Zwerge und die Inschrift auf Balins Grab.

Abschließend kann man sagen, dass trotz allem einige Worte ins Elbische übernommen wurden. Das zwergische "kheled" (Glas) wurde im Sindarin zu "heledh", das Khuzdul-Wort für Zwerg, "Khazâd", wurde im Quenya zu "Casar" und im Sindarin zu "Hadhod" und "kibil" (Silber) scheint von Sindarin "celeb" zu stammen.

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Orkisch

Die Sprachen der Orks waren keine Sprachen im eigentlichen Sinne, sondern bestanden nur aus aneinander gereihten Bruchstücken anderer Sprachen. Ohne System wurden diese Sprachfetzen aneinander gehängt und somit war es nicht möglich eine orkische Sprache zu finden, sondern jeder Stamm hatte seinen eigenen Dialekt. Um sich untereinander zu verständigen benutzten sie eine vereinfachte Version des Westron. Einige orkische Worte entstammen der Schwarzen Sprache und in manchen Stämmen wurde sogar eine vereinfachte Form der Schwarzen Sprache verwendet.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass orkisch zwar sehr viele Möglichkeiten zu fluchen hat, aber dafür der sonstige Wortschatz stark eingeschränkt ist und man nur wenig Inhalt ausdrücken kann.

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Quenya

Quenya ist die Sprache der Elben Valinors. Entstanden aus dem Ur-Elbischen, ist sie diesem immer noch sehr ähnlich, da es eine sehr archaische Sprache ist. Allerdings wurden mit der Zeit Worte aus dem Valarin hinzugefügt, da die Valar und Maiar Quenya sprachen, um mit den Elben zu reden.

Nach Thingols Verbot wurde Quenya zu einer Gelehrtensprache, die vor allem von den Noldor und den Ents noch sehr geliebt wurde, aber nicht mehr für den täglichen Gebrauch benutzt wurde. Diese Funktion übernahm das Sindarin.

Unter den Dúnedain wurde Quenya zu einer Art Hochsprache und in späteren Zeiten galt der Gebrauch von Quenya als ein Zeichen der Ehrerbietung.

Quenya unterteilt sich in zwei Dialekte - Noldorin und Vanyarin - die sich allerdings kaum unterscheiden, ob auch Telerin ein Quenya-Dialekt ist, ist umstritten und nicht nachzuweisen.

Durch Rúmils Schrift wurde Quenya zur ersten geschriebenen Sprache in der Welt Tolkiens.

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Rohirrisch

Die Sprache der Rohirrim ist verwand mit den Sprachen der Menschen in den Anduin-Tälern. Wahrscheinlich entstand es aus dem Taliska oder einer verwanden Sprache und ist somit geringfügig mit dem Westron verwand, aber wesentlich altertümlicher. Außerdem besteht eine Beziehung zwischen Rohirrisch und Hobbitisch, was sich selbst zur Zeit des Ringkrieges im DZ noch nachweisen lässt.

Die Rohirrim waren sehr auf ihre Kultur bedacht und behielten ihre Sprache bis ins VZ bei, obwohl alle Nachbarn mittlerweile Westron sprachen.

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Schwarze Sprache

In Anhang F steht die Schwarze Sprache sei in den Dunkeln Jahren von Sauron erfunden worden und er wollte sie zur Sprache von allen die ihm dienten oder dienen sollen machen; mit diesem Vorhaben scheiterte er jedoch. Viele der Wörter die bis zum Dritten Zeitalter bei den Orks weit verbreitet waren, stammen aus der Schwarzen Sprache, z.B. ghâsh - Feuer. Nach Saurons erster Niederwerfung am Ende des Zweiten Zeitalters wurde diese Sprache in dieser alten Form von seinen Dienern vergessen außer seinen ergebensten, den Nazgûl.
Mit der Wiederkehr Saurons gegen Ende des Dritten Zeitalters wurde es erneut die Sprache von Barad-dûr und der Anführer und Würdenträger von Mordor (z.B. Nazgûl, Saurons Mund).

Der Name "Schwarze Sprache" war wahrscheinlich nicht Saurons eigener Name für seine Sprache, sondern wahrscheinlich eher ein Name der ihr von anderen Völkern gegeben worden war. Ein anderer Grund ist natürlich das Sauron schwarz als seine offizielle Farbe gebrauchte. Beispiele dafür sind Namen wie Barad-dûr in der "Schwarzen Sprache" Lugbúrz, das, genau wie in Sindarin, der "Dunkle Turm" bedeutet und natürlich Mordor das "Schwarzes Land".

Da Sauron sicher nicht sonderlich viel "Liebe für Wörter oder Dinge" besaß, könnte man davon ausgehen, dass er die Wörter willkürlich erfand. In einigen Fällen ist dies durchaus möglich, aber es scheint auch so, das er Wörter aus verschiedenen Quellen auswählte, wie den elbischen Sprachen insbesondere Quenya. Zum Beispiel das Wort für Orks, "uruk", das in der Schwarzen Sprache auftritt, ist von Sauron entworfen worden, und wurde vermutlich aus der alten elbischen Sprache abgeleitet. "Uruk " ist dem Quenya-Wort "urco ", "orco " ähnlich oder auch dem Sindarin "orch ".

Eine andere viel ältere Quelle könnte das Valarin, die Sprache der Valar und Maiar sein. Da Sauron einst Maia und Valar einer der Valar war, ist diese Sprache beiden bekannt gewesen. Somit könnten Elemente dieser Alten Sprache in die Schwarze Sprache eingegangen sein. Ein Beispiel dafür ist das Wort "nazg" ("Ring"), was einem Element des Valarin-Wortes "nashkâd " ("Verhängnis-Ring") ähnlich ist. Daher wäre es möglich, dass "nazg" eine Abwandlung des Valarin-Wortes ist.

Es sind nicht sehr viele Worte oder Sätze in der Schwarzen Sprache bekannt. Der wichtigste Satz ist wohl die Ringinschrift:

Ash nazg durbatulûk,
ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk
agh burzum-ishi krimpatul

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Sindarin
(Grauelbisch)

Nachdem die Calaquendi nach Valinor gezogen worden, entwickelte sich Sindarin als die Sprache der Elben Beleriands. Das Sindarin veränderte sich wesentlich schneller, als Quenya, welches von den Elben Valinors gesprochen wurde, was auf der Tatsache beruht, dass sich die "Sterblichen Lande" auch wesentlich schneller veränderten als die "Unsterblichen Lande", da dort Zeit eine andere Bedeutung hat.

Von den Noldor wurde es für den täglichen Gebrauch übernommen, besonders nachdem König Thingol den Gebrauch von Quenya - der "Sprache der Sippenmörder" - in seinem Reich verboten hatte, aber auch schon davor.

Auch die Edain benutzten Sindarin, allerdings wurde es in Númenor verboten, nachdem dieses unter den Schatten fiel.

Sindarin wird als weiche und wohlklingende Sprache beschrieben. Der größte Unterschied zum Quenya ist wohl die Beibehaltung von "th", was im Quenya zu "s" wurde und der Gebrauch von stimmhaften Verschlusslauten am Wortanfang.

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Sprachen der Avari

Die einzigen Worte, die hier bekannt sind, sind die Bezeichnungen der sechs Dialekte. Diese sind Kindi, Cuind, Hwenti, Windan, Kinn-lai und Penni, welche alle mit dem Quenya-Wort Quendi verwandt sind.
Es ist außerdem möglich, dass der Name Eol ein Avarin-Wort ist, allerdings gibt es keine Übersetzung dafür, sodass sich keine genaue Aussage machen lässt.

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Taliska

Taliska ist die Sprache der Menschen von Beors Volk. Sie wurde vom Ersten und Dritten Haus der Edain gesprochen. Auch nachdem die Menschen Sindarin lernten, behielten sie ihre, im Übrigen vom Nandorin beeinflusste, Sprache bei, die später eine Grundlage des Adûnaïschen wurde.

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Telerin
(Lindarin)

Telerin, die Sprache der Teleri, weist große Ähnlichkeiten zum Quenya auf, sodass es von manchen als Quenya-Dialekt bezeichnet wird. Die Teleri selbst sind allerdings davon überzeugt, dass es eine eigene Sprache ist, die sie Lindarin oder "die Sprache der Lindar" nannten.

In Aman gab es wesentlich mehr Telerin-, als Quenya-sprechende Elben, trotzdem spielte das Telerin nie eine große Rolle in der Geschichte Ardas.

Auch wenn es viele Gemeinsamkeiten zwischen Quenya und Telerin gibt, so gibt es gerade in der Phonologie große Unterschiede. Finarfin, welcher Quenya sprach, hat von sich selbst gesagt, dass er Telerin "lernte", woraus man schließen kann, dass die Unterschiede größer waren als die Gemeinsamkeiten und man Telerin wie eine Fremdsprache erlernen musste.

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Ur-Elbisch

Nach ihrem Erwachen am Cuiviénen blieben die Elben lange Zeit dort, wanderten umher und begannen damit eine Sprache zu kreieren und allen Dingen Namen zu geben. Sich selbst nannten sie Quendi, was "die mit Stimmen reden" bedeutet. Aus dieser Ursprache entwickelten sich später Quenya, Sindarin und alle anderen Elbensprachen.

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Valarin

Valarin ist die älteste aller Sprachen. Von den Valar erdacht, besteht die aus langen, komplexen Wörtern, die selbst von den Elben nur schwer zu wiederholen waren. Somit gibt es fast keine Überlieferungen und nur wenige Stellen in den Büchern, an denen einige Sätze Valarin geschrieben wurden.

Die Valar selbst konnten sich telepatisch verständigen. Warum sie trotzdem eine Sprache erfanden, nachdem sie Ea betraten, lässt sich nur vermuten. Pengolodh, der Weise von Gondolin, erklärt dies damit, dass Sprache ein sehr wichtiges Kriterium für ein Wesen ist und die Valar, nachdem sie Gestalt annahmen, zu "Wesen" wurden und deshalb auch das Verlangen nach einer Sprache besaßen.

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Westron
(Adûni / Sôval Phâre)

Westron ist die Sprache aller Menschen und Hobbits, die zur Zeit des Ringkrieges (des D.Z.) in Gondor und Arnor lebten, genauso wie die der Bewohner des Westufers des Anduins bis zu den Schwertelfeldern, mit Ausnahme von den Wasa, Dunländern und Rohirrim.

Weiterhin galt sie auch als Gemeinsprache, mit der man sich in ganz Mittelerde verständigen konnte, da sie fast jeder bis zu einem gewissen Grad beherrschte.

So war Westron auch die öffentliche Sprache der Zwerge, die ihr Khuzdul geheim halten wollten und die Grundlage für viele orkische Sprachen und Dialekte.

Im 3. Jahrtausend des zweiten Zeitalters entwickelte sich das Westron als Mischung aus Adûnaïsch und der Sprachen der Küstengebiete Mittelerdes. Nach Elendils Ankunft in Mittelerde wurde es durch Worte aus dem Sindarin vergrößert und enthält somit auch elbische Elemente.

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:18