... wir gehren hier nicht hin, Merry. Das ist zu gro fr uns. Was knnen wir schon ausrichten? Herr der Ringe, Die zwei Trme
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MENSCHEN

Ein Narr, wer denkt, dass die Menschen in Mittelerde uns gleichen würden. Die Edain, wie die Eldar sie nannten, oder die Atani, wie sie im Quenya hießen, waren auch Geschöpfe Ilúvatars, wenngleich sie "nur" die Zweitgeborenen waren. Hildor (Nachkömmlinge); Ananónar (Nachzügler); Engwar (Kränkliche); Fírimar (Sterbliche); Usurpatoren, Fremde, Gäste, Unbegreifliche, Selbst-Verfluchte, Tolpatsche, Nachtfürchtige und Kinder der Sonne wurden sie daher von den Elben genannt.
(Mal ein Dank an Herrn Krege, der dies alles in seinem Werk: Handbuch der Weisen zusammengetragen hat! )

In den Augen der Elben waren die Menschen eine eher minderwertige Rasse zumindest im Ersten Zeitalter. Nur drei Ausnahmen gab es insgesamt, wenngleich man sie auch als eine zusammenlegen könnte: die Menschen aus den Drei Häuser der Edain Beor, Haleth und Hador - waren anerkannt, denn sie kamen als erste über die Ered Luin nach Beleriand. Alle anderen, vor allem jene, die von der Norm abweichten sei es vom Intellekt oder Aussehen her wurden entweder von Orks erschaffen oder aber standen mit Morgoth dem Vala Melkor im Bunde.

Doch auch unter den Menschen selbst gab es Kategorisierungen, welche man heutzutage entfernt schon als Rassismus ansehen könnte. Die Menschen von Númenor, jene Edain, die den Elbenkönigen große Dienste im Kampf gegen Morgoth erwiesen, und als Dank die Insel Númenor im Ersten Zeitalter erhielten, und die Dúnedain, die Nachfahren der Númenorer im Dritten Zeitalter, hielten sich für die edelste aller Menschenarten. Dies sahen auch die Elben so, denn immerhin waren es sowohl die Dúnedain als auch die Völker Númenors, die nicht nur das meiste von den Elben gelernt hatten, sondern auch durch Vermählungen zwischen Elben und Menschen miteinander verwandt waren.

Nachfahren, die aus Verbindungen der Zwei Geschlechter so wird im Allgemeinen eine Liaison zwischen Elben und Menschen bezeichnet entstammen, waren größer, schöner, klüger und langlebiger als andere Menschen.
(Nicht selten wurden sie ein paar hundert Jahre alt, und sogar noch Generationen danach wurde vor allem die Langlebigkeit nur sehr langsam verkürzt.)

Von Äußerlichkeiten und der Lebenserwartung einmal abgesehen, war der Unterschied zwischen Menschen und Elben nicht wirklich groß, denn beide dachten viel über ihr Leben, ihr Schicksal und über ihre Unterschiede nach und letztendlich mussten sie im Kampf gegen den größten Feind Mittelerdes ja auch zusammenhalten, denn weder die Menschen noch die Elben waren allein in der Lage, Sauron zu besiegen. "Das Letzte Bündnis", einst zwischen Gil-galad und Elendil im Jahre 3431 des Zweiten Zeitalters geschlossen, war mehr als nur ein Beispiel dafür.

Und auch wenn Elrond zweieinhalbtausend Jahre später der Meinung war, dass Menschen schwach und uneins sind, so hat Boromir im Gespräch mit Aragorn nicht ganz unrecht, wenn er sagt:

"Warum vertraust du deinem eigenen Volk so wenig? Ja, sie sind unentschieden und haben Schwächen, aber auch Mut und Ehre kann man unter den Menschen finden. Doch du verschließt die Augen davor."(LotR, TFotR)

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:24