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ELENDIL

"Et Earello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta!"
("Aus dem Großen Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. An diesem Ort bleiben ich und meine Erben bis zum Ende der Welt.")
(LotR, RotK)

Dies waren die Worte Elendils, nachdem er zusammen mit seinen beiden Söhnen Anárion und Isildur dem Untergang Númenors entgangen war. Ilúvatar selbst muss seine schützende Hand über diese Boote gehalten haben, denn sonst hätten diese wohl niemals die Ufer Lindons erreicht, hatte der Elbengott doch gerade erst die Welt nach dem Angriff Ar-Pharazôns auf Aman neu geordnet.

Der Elbenfreund, wie er auch genannt wurde, errichtete mit seinen Erben sowohl das Nördliche Königreich Arnor, als auch das Südliche Gondor. Zwar herrschte Elendil hauptsächlich im Nördlichen, während Isildur und Anárion gemeinsam das Südliche regierten, jedoch hatte ihr Vater als Oberhaupt der Familie auch die endgültige Entscheidungsgewalt über Gondor.

Groß und ruhmreich wurden beide Königreiche, was zum einen an den Schätzen lag, welche Mittelerde ihnen hier bot, bzw. die sie zum Teil aus Númenor mitbrachten und zum anderen an den Kenntnissen, welche sie durch die Elben in all den Jahren der Freundschaft erlangten. Vor allem der Hohekönig der Elben in Lindon, Gil-galad, war ihnen besonders zugetan.

Doch obwohl so viele hinter dem standen, was Elendil und seine Söhne taten, war er selbst doch eher einer jener Dúnedain, die lieber in Büchern lasen als auf dem Schlachtfeld Ruhm und Ehre zu erlangen. So soll es Elendil der Lange gewesen sein, der viele bekannte Schriftrollen aus Númenor mitbrachte, und aus dessen fast alleiniger Feder die Akallabêth - Die Geschichte des Reiches Númenor - stammte.
(Geschichtliche Information: Den Namen Elendil der Lange erhielt der von Earendil und Elwing abstammende König aufgrund seiner Körpergröße, von der es hieß, dass sie bis zu 2.40m gemessen haben soll.
Des weiteren war er aufgrund seiner verwandtschaftlichen Verhältnisse nicht nur ein Nachkomme Silmariëns, der Tochter des 4. Königs von Númenor, sondern über seine Vorfahren sogar mit Beren und Lúthien verwandt. In seinen Adern floss also nicht nur sprichwörtlich Blaues Blut, sondern durch Melian, der Mutter Lúthiens, auch die Lebenskraft der Maiar.)

120 Jahre nach dem Gondor und Arnor erbaut wurden, änderte Elendil seine Ansichten gegenüber Krieg und Gewalt. Von Sauron in die Ecke getrieben und verdrängt, und schon viel zu viel Leid in den Reihen seines Volkes mit ansehend, entschloss sich der König nach einigen mal mehr mal weniger erfolgreichen Abwehrmanövern zusammen mit dem Hohekönig der Noldor einen Pakt einzugehen, der beiden Parteien die Hilfe des jeweils anderen zusicherte. Und so schrieb man das Jahr 3430 ZZ, als Elendil und Gil-galad das Letzte Bündnis gründeten.

Nur vier Jahre später gelang diesem Bündnis der Sieg auf der Dagorlad, von der es einmal heißen sollte, dass "beide Könige persönlichen Anteil daran hatten, denn es war das Schwert Elendils, welches Orks und Menschen in Furcht versetzte, welches mit dem Licht der Sonne und des Mondes leuchtete und von allen nur Narsil genannt wurde."
Sieben weitere Jahre vergingen, in denen das Leid der Völker Mittelerdes kein Ende nahm. Sieben Jahre dauerte die Belagerung von Barad-dûr - ehe es im Jahre 3441 ZZ zur alles entscheidenden Schlacht des Letzten Bündnisses im Zweiten Zeitalter kam. Zwar forderte die Schlacht den Tod beider Freunde, doch zeigte sie trotz all ihrer Tragik auch, dass es möglich war, Sauron, den größten Feind Mittelerdes, durchaus zu schlagen, und dass man dafür nicht einmal ein heiles Schwert benötigte.
(Geschichtliche Information: Die Bruchstücke Narsils wurden von einem Knappen nach Bruchtal gebracht, wo sie ein Zeitalter später für Isildurs Erben - besser bekannt als Aragorn II. - zu Andúril, Der Flamme des Westens, neu zusammengeschmiedet wurden.)

Die sterblichen Überreste Elendils wurden auf dem Halifirien beerdigt, ehe sie nach der Erneuerung des Letzten Bündnisses von Cirion nach Minas Tirith gebracht wurden.

Vieler seiner Nachfahren waren zweifelsohne von Bedeutung und auf ihre ganz eigene Art und Weise berühmt, doch der bekannteste von allen war neben Isildur und Anárion ohne Frage Aragorn II.; einte er doch das, was fast 3000 Jahre bevor er das Licht der Welt erblickte, sein Ahne mit seinen beiden Söhnen erbaut hatte...

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:24