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DREI HÄUSER DER EDAIN

Als Edain bezeichnet man im Allgemeinen das ZWEITE GESCHLECHT Ilúvatars, doch wurde diese Bezeichnung überwiegend nur für jene Menschen benutzt, die aus den Drei Häusern der Elbenfreunde stammten: Beor, Haleth und Marach. Diese waren zuerst nach Beleriand gekommen und galten unter den Elben als die Edelsten der Sterblichen.


BEOR

Ob der auch manchmal Beor der Alte genannte Führer des Ersten Volkes ahnte, dass fast siebentausend Jahre, nachdem er das Licht der Welt erblickte, jemand aus seiner Linie auf die Welt kommen würde, mit dessen Hilfe es gelingen würde, den mächtigsten aller Gegner Mittelerdes in die Knie zu zwingen und letztendlich sogar zu vernichten? Nun, das kann zwar bezweifelt werden, aber es hätte ihn, der mehr als jeder andere nach ihm den Elben ergeben war, mit Sicherheit mehr als nur stolz gemacht.

Der im Jahre 263 EZ geborene Beor kam mit seinem Volk über die Ered Luin nach Beleriand und es heißt, dass er am Oberlauf des Thalos in Ossiriand dem Elbenkönig Finrod begegnet sein soll. Beeindruckt von dessen Weisheit verließ Beor aber bald darauf sein Volk und trat im Alter von 48 Jahren vollends in die Dienste Felagunds. Hier erst gab er sich den Namen Beor - Vasall - denn eigentlich hieß er von Geburt Balan.

Seine Vormachtstellung gegenüber seinem Volk verlor er letztendlich an seinen Urenkel Boromir, denn viele waren mit der Demut, welche er den Elben entgegenbrachte, nicht wirklich einverstanden. Dennoch behielt man den Namen des Hauses bei, und so ging das Volk Beors letztendlich als das Erste Haus der Edain bzw. das Haus Beors in die Annalen der Geschichte ein.
(Geschichtliche Information: Auch wenn viele Anhänger des Hauses Beor wie schon erwähnt nicht mit der Ergebenheit ihres Anführers einverstanden waren, so waren sie, was Aussehen und Intelligenz betrifft, jenen, den sie misstrauten, gar nicht so unähnlich. Nicht nur, dass sie wie die Noldor ebenfalls dunkelhaarig und meist grauäugig waren, sie gaben gar ihre eigene Sprache auf und unterhielten sich bald ebenfalls nur noch in Sindarin.

Auch nach dem Tode Beors 355 EZ hielt die Herrschaft seines Hauses weiter an.
Wenngleich sie dann letztendlich mit dem Tode Barahirs 460 EZ endete, so entsprangen seiner Linie doch nicht gerade wenige berühmte Nachfahren. Unter ihnen: Barahir, Beren, Earendil, Elros und Aragorn II.
Das wohl bekannteste Erbstück des Hauses war: Barahirs Ring. )


HALETH

Das Zweite Volk, welches über die Ered Luin nach Beleriand kam, erhielt in den Aufzeichnungen Mittelerdes den Namen ihrer Anführerin Haleth, die nach dem Tode ihres Vaters Haldad und ihres Bruders Haldars vor dem Aufbruch ihres Volkes von Thargelion nach Estolad zur Befehlshaberin gewählt wurde. Dennoch war dieses Volk anders als die anderen, kannten sie doch "Anführer" und "Befehlshaber" nur in Zeiten der Not und des Krieges. War beides nicht gegeben, so lebten sie friedlebend nebeneinander her, verteilt, auf viele kleinere einzelne Ansiedlungen und einer dieser Führer war ihr Vater Haldad.

In diesem schon fast demokratischem Volk war es auch nicht außergewöhnlich, dass Fragen zu Kämpferinnen wurden und so bestand die ganze Leibgarde Haleth nur aus weiblichen "Kriegern".

Sie durchquerten auf ihren Wegen Estolad, Himlad und Nan Dungortheb, wo schlussendlich nicht wenige Mitglieder ihres Volkes als Nahrung für die dort lebenden Spinnen endeten. Diejenigen aber, die diese Wanderung überlebten, durften sich auf Bitten Finrods und dem somit ausgesprochenem Geheiß König Thingols im Wald von Brethil niederlassen, allerdings mit der Auflage, die Übergange des Teiglin zu bewachen.

Als die Tochter Haldads das Zeitliche segnete, wurden die Haladin von den Nachfahren Haldars zu Kriegszeiten geführt, doch nicht nur die Dagor Bragollach dezimierte das Volk Mann um Mann. Als sie in der Nirnaeth Arnoediad schließlich das Heer Fingons um die Anzahl ihrer noch kampffähigen Männer aufstockten, waren am Ende dieser Schlacht nicht mehr viele aus dem Zweiten Haus der Edain übrig geblieben. Zwar eilte ihnen Túrin später noch einmal zu Hilfe, aber das Ende dieses Volkes hätte sicher unmittelbar bevor gestanden, wenn nicht das Zweite und das Dritte Volk durch eine Doppelhochzeit beide Völker miteinander geeint hätten.
(Geschichtliche Information: Entgegen allen anderen Menschen waren die Haladin meist etwas kleiner und auch dunkelhaarig. Ebenfalls war ihre Sprache mit keiner der anderen verwandt.

Die wohl berühmtesten Erben des Hauses: siehe Hador)


HADOR

Eigentlich war es Marach, der das Dritte Menschenvolk über die Ered Luin nach Beleriand brachte, und dennoch erhielt das Dritte Haus der Edain den Namen seines Urgroßenkels: Hadors Volk...

Viele aus dem Gefolge Marachs ließen sich in Estolad nieder während es einige von ihnen nach Hithlum verschlug, wo sie König Fingolfin ihre Dienste anboten. Einer dieser Männer war Malach, der Sohn Marachs. Angetan von dessen Loyalität erhielt er den Namen Aradan, edler Mensch und dennoch sollte erst dessen Urenkel Hador so hoch in der Gunst des Elbenkönigs stehen, dass er im gar die Regentschaft über Dor-lómin übertrug. In den folgenden Jahren wurde Hador so nicht nur zum mächtigsten Fürsten der Edain im Ersten Zeitalter, sondern auch die Schar seiner Anhänger wuchs täglich und so erlangte er in seiner Regierungszeit 389 EZ - 455 EZ nicht nur Reichtum, sondern auch Ansehen.

In der Dagor Bragollach, der Schlacht des Jähen Feuers 455 EZ, aber fiel Lórindol, wie ihn die Elben aufgrund seiner blonden / goldenen Haare nannten, als ihm ein Pfeil tödlich ins Auge traf.
(Geschichtliche Information: Im Hause Hadors sprach man ebenfalls Sindarin, wenngleich die eigene Sprache nie ganz aufgegeben wurde und sich aus ihr im weiteren Verlauf der Zeit dann Adûnaïsch - die Sprache der Könige Númenors, entwickelte.

Seine beiden Kinder Galdor und Glóredhel ehelichten die Kinder Halmirs, Hareth und Haldir und aus der Verbindung Galdors gingen die wohl berühmtesten Nachfahren Marachs hervor: Húrin und Túrin.
Das wohl bekannteste Erbstück des Hauses Hador war: Der Drachenhelm von Dor-lómin.)

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:24