Ich wre die gefolgt mein Bruder, mein Hauptmann, mein Knig! Herr der Ringe, Die Gefhrten
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ISILDUR

"Und es geschah in jenem Moment, als es keine Hoffnung mehr gab, dass Isildur, des Königs Sohn seines Vaters Schwert ergriff. Sauron, der Feind der freien Völker Mittelerdes, war besiegt. Der Ring ging an Isildur, der nun die Gelegenheit hatte, das Böse für immer zu vernichten. Doch die Herzen der Menschen sind leicht zu verführen und der Ring der Macht besitzt einen eigenen Willen." (LotR, TFotR)

Die größte Hoffnung der Menschen und der Elben im Kampf gegen Sauron wurde im Jahre 3209 ZZals Sohn Elendils geboren: Isildur. Zusammen mit seinem Bruder Anárion und seinem Vater war er auf den Schiffen, denen es gelang, dem untergehendem Númenor bei der Umwandlung der Welt 3319 ZZ zu entfliehen und so war er unter den ersten Edain, Mittelerde betraten.

Hier errichteten sie gemeinsam sowohl das Nördliche als auch das Südliche Königreich im Jahre 3320 ZZ. Während Elendil Arnor erbaute und darüber fortan als König regierte, trug er seinen Söhnen auf, Gondor und Minas Ithil zu errichten und es gemeinsam zu regieren. Zusammen mit seinem Bruder kam er dem auch nach, allerdings nur so lange, bis Sauron das Königreich mit seinen Truppen im Jahre 3429 ZZ angriff und Isildur Minas Ithil - die Stadt des Mondes - aufgeben musste.

Isildur floh zum Anduin, doch nicht ohne - wie schon Jahre zuvor in Númenor - noch einen Schössling des Weißen Baumes, den er auch hier gepflanzt hatte, zu retten. Es gelang Isildur schließlich Arnor zu erreichen und sowohl seinen Vater als auch Gil-galad um Hilfe im Kampf gegen Sauron zu bitten.

Zwar traten die Anhänger des 3430 ZZ geschlossenen Letzten Bündnisses gemeinsam mit Isildur gegen Sauron an, doch konnten auch sie nicht verhindern, dass zehn Jahre später Anárion bei der Belagerung Barad-dûr den Tod fand.

Nur ein Jahr später - wir schreiben das Jahr 3441 ZZ - sollte die alles entscheidende Schlacht zwar den größten Feind Mittelerdes in jenem Moment besiegen, als Isildur mit dem Schwert seines Vaters Sauron den Herrscherring vom Finger schnitt, doch der Preis, den die Menschen - und auch die Elben - dafür zahlen mussten, war hoch: In diesem Krieg verloren sie nicht nur unzählige Freunde, Brüder und Verwandte, sondern mit Gil-galad und Elendil auch noch zwei große Könige ihrer Zeit.

Nur kurz währte die Zeit, in der Isildur den einen Ring in seinem Besitz hatte, und dennoch sah er sich außer Stande ihn in den Feuern des Schicksalsberges zu vernichten.
(Geschichtliche Information: Elrond war zusammen mit Isildur bis in das Bergesinnere gegangen, doch entgegen aller Warnungen Círdans und Elronds behielt er ihn als Sold für den Tod seines Vaters und seines Bruders. Vielleicht war dies ausschlaggebend für Elronds nicht gerade positive Meinung über die Menschen, denn selbst 3000 Jahre später hat er ihnen das - verständlicherweise - immer noch nicht verziehen. Dies merkt man vor allem in seiner Reaktion, als Gandalf Elrond zu sagen versuchte, dass jetzt nur noch die Menschen das Schicksal der Welt ändern könnten. Seine Antwort: "Menschen! Menschen sind schwach. Das Volk der Menschen versagt. Das Blut von Númenor ist nichts weiter als kraftlos, all sein Stolz und seine Würde vergessen. Sie sind dafür verantwortlich, dass der Ring die Zeit überdauert.")

Nachdem Isildur den Ring an sich genommen hatte, unterwies er Meneldil, Anárions Sohn, zwei Jahre lang in den Aufgaben eines Königs, ehe er im Jahre 2 DZ selbst nach Norden aufbrach, um dort das Erbe Elendils anzutreten.

In den Schwertelfelder aber geriet er in einen Hinterhalt und obwohl er mit Hilfe des Ringes unsichtbar im Anduin nach einem Versteck suchte, blieb er im Gestrüpp des Flusses hängen, verlor den Ring und wurde so für seine Angreifer zu einer perfekten Zielscheibe. Getroffen von den Pfeilen der Orks ertrank er schließlich im Fluss.
Der Verbleib seines Leichnams aber gibt nicht nur Rätsel auf, sondern birgt auch die unterschiedlichsten Geschichten. So heißt es, dass er nie gefunden wurde, während an anderer Seite geschrieben steht, dass Saruman 1000 Jahre später wenigstens die Rüstung fand.
(Letzteres klingt insofern glaubwürdig, als dass Aragorn nach dem Ringkrieg im Orthanc sowohl den Elendilmir, - ein Stirnreif aus Mithril und mit weißem Edelstein besetzt - das Zeichen der Königswürde, und die Goldene Kapsel fand, in der Isildur den Einen Ring aufbewahrte.)

Isildur selbst hatte vier Söhne, von dem sein Jüngster, Valandil genannt, das Erbe seines Vaters antrat und bis zu seinem Tode 249 DZ über Arnor regierte.


ISILDURS ERBEN

Die Linie Isildurs setzt sich in folgenden Königslinien fort:

1. Die Könige von Arnor
2. Die Könige von Arthedain
3. Die Stammesfuehrer der Dúnedain


ANÁRION

AnárionBis zu seiner Ankunft 3319 ZZ in Mittelerde, teilte Anárion, der jüngere Sohn Elendils, das gleiche Schicksal wie sein Bruder und sein Vater. Auch er entkam nur knapp dem Untergang Númenors und zusammen mit Elendil und Isildur errichtete er sowohl das Nördliche, wie auch das Südliche Königreich. Von 3320 ZZ bis zu seinem Tode 3340 ZZ war er der 1. König der Dúnedain in Gondor. Unter seiner Herrschaft wuchs und gedieh das Land zu einer wahren Größe heran.

Als Sauron aber im Jahre 3429 ZZ das Königreich angriff, stand er für lange Zeit allein, denn sein Bruder Isildur flüchtete nach Norden um Hilfe zu holen. Vier Jahre lang schaffte er es, dem Dunklen Herrscher Einhalt zu gebieten, ehe das Letzte Bündnis von Norden heranrückte und Seite an Seite mit ihm gegen den Feind Mittelerdes kämpfte.
All sein Mut und seine Kraft aber waren vergebens, denn bei der Belagerung Barad-dûrs fiel er im Jahre 3340 ZZ letztendlich.

Sein Sohn Meneldil wurde von Isildur als Thronerbe seines Vaters eingesetzt und regierte Gondor vom Jahre 2 DZ bis zu seinem Tode 158 DZ.


ANÁRIONS ERBEN

Die Linie Anárions setzt sich wie folgt fort:

1. Den Königen von Gondor und
2. Den Truchsessen von Gondor

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:24