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HOBBIT-FAMILIEN

Hier nun etwas zu den Hobbitfamilien des Auenlandes und ihren inneren Strukturen.

Zunächst muss man sagen, dass eine Familie der Hobbits zumeist aus vielen Nachkommen besteht, denn die Auenlandbewohner waren sehr familiär veranlagt. Die Sippen der Hobbits sind im Übrigen untereinander zumeist verwandt und verschwägert. Eine Familie, auch Sippe genannt, regelte ihre Angelegenheit stets unter sich. So etwas wie Familienpfleger oder Sozialarbeiter, wie in unsrer modernen Gesellschaft, wird bei den Hobbits nicht benötigt. Die Regeln im Zusammenleben innerhalb der Sippe bestimmt stets das Familienoberhaupt und jedes Familienmitglied hat seinen festen Platz in der kleinen Gemeinschaft. Alter und Jugend leben in enger Verbundenheit nebeneinander und ergänzen sich untereinander auf wundervolle Weise. So etwas wie Generationenkonflikt gibt es innerhalb der Gemeinschaft der Hobbits ebenso wenig. So waren schwerwiegende Konflikte oder Auseinandersetzungen innerhalb der Sippe den Halblingen schon von Natur aus unbekannt.

Anderseits gibt es aber auch innerhalb der Hobbitgesellschaft unterschiedliche soziale Schichten Es gibt sowohl eine Art aristokratische wie auch arme Schicht innerhalb der Gesellschaft der Halblinge. Aber zu Spannungen oder Konflikte unterhalb der gesellschaftlichen Schichten ist es meiner Kenntnis nach im Laufe der Geschichte aber nicht gekommen.

Nun folgen die Namen der Sippen, ihr sozialer Status und Bedeutung innerhalb der Gesellschaft im Auenland.

Die Sippe der Altbocks gehört zur einflussreichsten Familien im Auenland. Sie stammt ursprünglich aus dem Ort Bruch. Die Familie geht auf den Hobbit Bucca vom Bruch, dem ersten Thain des Auenlandes, zurück. Auch seinen Erben wurden Thains. Sein Nachkomme Gorhendad Altbock zog 2340 DZ jedoch nach Bockland und änderte den Familiennamen in Brandybock.
Der ursprüngliche Hobbitname ist "Zaragamba".

Die Beutlins von Hobbingen waren die wohl angesehenste Sippe im ganzen Auenland. Sie gehörten zudem dem oberen Mittelstand an. Ihre Mitglieder waren nicht reich aber wohlhabend.
Nicht anders als erwartet, waren sie mit den Meisten der aristokratischen Familien des Auenlandes verwandt oder verschwägert, wie z.B. mit den Pausbacken-Beutlins oder den Sackheim-Beutlins. Die Beutlins sind nach Hobbitmaßstäben eine äußerst ehrenwerte Familie gewesen.
Die Aberteuerlust, die einige wenige Beutlins wie Bilbo pflegen, ist auf einen beträchtlichen Anteil von Tuk-Blut in ihren Adern zurückzuführen.

Die Sippe der Bolgers ist eine alte Hobbitfamilie aus dem Auenland, die von den Falbhäute abstammt. Sie wohnt meist in Balgfurt im Ostviertel. Die Bolgers vergeben an ihre Kinder oft sehr hochgestochene Namen.

Die Familie der Brandybocks gehört zu den wichtigsten Hobbitfamilie im Auenland. Die Familie führte ihre Abkunft auf Gorhendad Altbock zurück, der um 2340 DZ nach Bockland zog und den Familiennamen in Brandybock umänderte. Das Oberhaupt der Familie wurde Herr von Bockland und wohnte mit seinen Verwandten im Brandyschloss, dem Familienwohnsitz.
Sie haben einen nicht unbeträchtlichen Falbhäuteanteil in ihrem Blut.
Der ursprüngliche Hobbitname lautet "Brandagamba", was "Grenzland-Bock" heißt. Braldagamba heißt "berauschender Bock", wird aber nicht verwendet.

Die Gamdschies sind von einfachem Stand, doch trotzdem angesehen und ehrenhaft. Ursprüngliche Heimat der Gamdschies ist das Dorf Gamwich, von dem sie ihren Namen hatten. Aus Gamwich wurde Gammidsch und Gammidschie, bis es schließlich Gamdschie hieß.
Während des Ringkriegs lebt ein Teil der Familie in Hobbingen, Beutelhaldenweg Nr. 3. Zu ihnen gehören der alte Hamfast Gamdschie und sein berühmte Sohn Samweis, der als Frodos Erbe und Schwiegersohn von Tolman Kattun später wohlhabend und einflussreich wird. Er wird unglaubliche sieben Mal Bürgermeister des Auenlandes.
Zu Samweis Kindern gehörten die Gründer der Familien Schönkind von den Türmen und Gärtner vom Bühl.
Der echte Hobbitname war "Galpsi", von "Galbasi", aus dem Ortsnamen "Galabas" hergeleitet.

Die Gärtner vom Bühl wurden Samweis Gamdschies ältesten Sohn Frodo begründet. So sind auch sie eine angesehene und einflussreiche Hobbitfamilie im Auenland. Den Familiennamen leiten ihren Namen von Sams(und dessen Vaters) Beruf her. Sie leben wahrscheinlich in Beutelsend.

Die Maggots sind eine im Bruch ansässige Hobbitfamilie. Während des Ringkriegs lebt Bauer Maggot mit seiner Frau und seinen drei Töchtern und mindestens zwei Söhnen auf einem großen Bauernhof, der Langfurch. Er ist für seine Pilze berühmt, an denen sich Frodo, Pippin und Meriadoc gern redlich tun.
Bauer Maggot war im Gebiet um seinen Hof ein wichtiger Hobbit. Er kennt auch Tom Bombadil, der ihn im Scherz Ackerkloß nennt.

Die Sackheim-Beutlins sind eine Hobbitfamilie , die von Otho, Longo Beutlins und Camellia Sackheims Sohn, gegründet wird. Zu ihnen gehörten Lobelia Sackheim- Beulin und ihr Sohn Lotho.
Die gesamte Familie ist sehr unbeliebt und stirbt nach zwei Generationen aus.

Die Sandigmanns sind wie die Gamdschies eine Hobbitfamilie. Vor dem Ringkrieg wird die Mühle in Hobbingen von einem Teil der Familie betrieben.

Die Tuks sind eine einflussreiche Hobbitfamilie , die im Westviertel des Tuklandes wohnt. Die Tuks stammen von den Falbhäuten ab und waren daher für Hobbitverhältnisse sehr abenteuerlustig und besitzen Führungsqualitäten. Das Amt des Thain wird in der Familie der Tuks seit der Zeit von Isumbras I. erblich weitergegeben.
Die Tuks sind auch dafür bekannt, dass immer wieder einer von ihnen auf Abenteuerfahrt ging, einige fuhren sogar zur See. Seit der Zeit Isengrim II. (27. Jh. DZ) leben die Tuks, die mit dem Thain eng verwandt waren, in den Großs-Smials, die als Familienwohnsitz erbaut wurden.
Tuk kommt vom Original Hobbitnamen "Tûk".

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:22