Das betrifft mich. Macht schon, hebt mich rauf. Ich bin ein Reiter. Vorwrts, los! Herr der Ringe, Die zwei Trme
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DIE VALAR

"Die, welche die Macht haben", werden sie genannt, und treffender könnte man die Geschöpfe Ilúvatars gar nicht bezeichnen. Eru erschuf sich die Ainur, bevor irgendetwas anderes erschaffen wurde. Er lehrte sie die Melodien und lange Zeit spielten sie nur für ihn jedoch meistens für sich allein. Sie erkannten nicht, was ihre Brüder und Schwestern sangen, denn jeder verstand nur den Gedanken Ilúvatars, aus dem er selbst entstand.

Dann jedoch, nachdem sie einander lange Zeit zuhörten, wuchs Einklang und Harmonie unter ihnen, denn sie lernten von einander und sahen nun auch, was der andere spielte. Als dieser Zeitpunkt gekommen war, rief Ilúvatar sie alle zusammen und er zeigte ihnen eine Melodie, die so gewaltig und herrlich war, dass es das größte war, was sie jemals sahen. Doch das Thema in seiner Pracht erschrak die Ainur und so verbeugten sie sich und schwiegen. Ilúvatar aber erhob sich und sprach: "Aus dem Thema, das ich euch gewiesen, machet nun eine Musik. Und weil ich euch mit der Unverlöschlichen Flamme angefacht habe, so zeiget eure Kräfte und führet dies Thema aus, ein jeder nach seiner Art und Kunst, wie es ihm beliebt. Ich aber will sitzen und lauschen und froh sein, dass durch euch solche Schönheit zum Leben erwacht." (Aus: Silmarillion; Ainulindale)

Die Valar taten, wie ihnen geheißen, und auch wenn Melkor mehrmals die Musik durch seine eigenen Gedanken unterbrach, so wurde das Lied dennoch vollendet. Und Ilúvatar stieg herab von seinem Thron und zeigte seinen "Kindern", was er ihnen aufgetragen. Verschüchternd und zugleich neugierig ob dem, was sie erwartete, folgten sie ihm und sie sahen Arda vor sich, in all ihrer Pracht.

Doch Arda existierte nur in ihren Gedanken, genau die Fülle, die auf ihr herrschte und so galt es fortan, die Gedanken von einst in ein Leben von jetzt einzubauen. Lange Zeitalter zogen ins Land und mehr als einmal mussten sie mit ansehen, wie das, was sie mit ihren Händen erschufen, durch Morgoth, einen Valar, der einst aus ihren Reihen stammte, wieder zerstört wurde. Doch da die Geschichte Ardas eine andere ist, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, und uns jenen Valar widmen, die Arda so erschufen, wie viele von uns es noch kennen...


Aule

AULE

Ihm zu Füßen liegt das Element Erde, denn er ist der Erschaffer der Berge, der Erfinder der Metalle und Edelsteine und - der Schöpfer der Zwerge. Der Gemahl Yavannas, welcher auch Aule, der Schmied genannt wurde, steht an dritter Stelle, wenn es um die Macht der Valar geht.

Ilúvatar war keineswegs erfreut, als er sah, dass Aule es ihm gleich tat, und aus Erde und Stein Leben erschaffen wollte. Doch als er sah, dass der Vala nur schwach wurde, weil er das Erwachen der Elben nicht erwarten konnte, dass er seine Tat zutiefst bereute und auch gewillt war, sein Werk zu zerstören, bewies Ilúvatar wahre Größe, in dem er Aule "seine Kinder" ließ.

Jedoch machte er ihm zur Auflage, dass auch diese erst erwachen dürfen, wenn die seinen den Glanz der Sterne in ihren Augen wahrnehmen und es soll den Zwergen vorbestimmt sein, dass Erde und Stein, jene Elemente, aus denen sie einst erschaffen, ihr künftiges "zu Hause" sein sollen. Und da Aule nicht wagte, zu widersprechen, geschah, was Ilúvatar gesprochen.

Der von den Zwergen "Mahal" genannte Vala, was im Khuzdul "der Macher" bedeutet, erschuf einst auch die Zwei Leuchten, welche Arda erhellten und Melkor in Wut und Zorn vernichtete.

Doch das Licht Ardas sollte auf andere Weise wieder zurückkehren, und so schmiedete Aule zwei große Schiffe, die das Licht von Sonne und Mond zum Himmel brachten, und es dort für alle Zeiten halten werden.

ESTE

Auf einer von hohen Bäumen umwachsenen, und in Nebel gehüllten Insel mit Namen Lórellin, in den Gärten ihres Gemahl Lórien liegend, befindet sich das Heim der Heilerin Este. Um nicht mit Gold und Edelsteinen zu glänzen, und so erneut das Feuer in den Herzen der Elben zu entfachen, ist sie nur in einen grauen Mantel gehüllt. Jedem, der darum ersucht, gewährt sie in ihrem Reich Ruhe, und obwohl sie von allen angebetet wird, sind es jene, die am tiefsten leiden, die ihre Gabe im stärksten in Anspruch nehmen.


LÓRIEN

Der Name Irmo, wie der Bruder Mandos und Gemahl Estes eigentlich genannt wird, ist nur den wenigsten bekannt, denn der Herr der Träume wird, wie auch sein Bruder, nach seinem Wohnsitz benannt. Als König der Träume und der Visionen weilt er in Lórien, dem schönsten Garten Ardas.


Mandos

MANDOS

Er ist der Herr des Schicksals, Gemahl Vaires, der Bruder Loriens und ein unerbittlicher Richter über die Toten.

Seine Hallen hat Mandos weit im Westen der Unsterblichen Landen, dort, wo Ekkaia, das Umzingelnde Meer, an das Ufer schlägt. Obwohl sein eigentlicher Name Námo ist, wird er von allen nur Mandos, der Schicksalsrichter genannt. Sein Urteil ist hart, aber gerecht und nur ein einziges Mal ließ er Milde walten: als Lúthien vor ihm sang.

Glaubt man den Erzählungen, so sammeln sich die Geister der erschlagenen Elben in seinen Hallen, und warten dort auf die Befehle Ilúvatars und sei es bis ans Ende der Zeit.


MANWE

Der Gemahl Vardas ist der König der Valar, der stärkste und klügste von allen. Sein ihm durch Ilúvatars gegebenes Element ist der Wind, und wenngleich er auf dem höchsten Berge Ardas, dem Taniquetil lebt, so ist ihm dennoch ganz Arda untertan. In azurblaue Gewänder gekleidet und mit einem Zepter aus Saphiren in der Hand, sehen seine Augen, welche heller und furchteinflößender als ein Blitz sind, alles, was auf ihr geschieht. Dem "Herrn des Atems von Arda" oder auch Súlimo genannt entgeht nichts, denn im Wind flüstern auch noch Stimmen, wenn alles umher schon ruhig scheint.


NESSA

Sie, die überall nur unter dem Namen "Die Tänzerin" bekannt ist, ist die Schwester des Jägers Orome. Ihr Gebiet ist der Wald, in dem es vor allem die flinken Tiere geschafft haben, ihr Herz zu erobern. Und sie kommen gerne zu ihr, tanzt sie doch unentwegt und leichtfüßig auf dem immergrünen Gras von Valinor. Als Schutzgeist des Waldes stehen insbesondere die Rehe unter ihrem Schutz, denn diese sind ihr mehr als nur heilig.


NIËNNA

In Trauerkleider gehüllt lebt die Schwester Mandos nur unweit des Hauses der Toten an der Westküste. Sie ist die Klägerin und beweint Mitleid und Trauer der Lebewesen Ardas. Doch obwohl ihr unentwegt Tränen über das Gesicht fließen und sie den Gram mehr als nur kennt, ist es nicht Verzweiflung, die ihr Dasein bestimmt, sondern eher das Wissen um das Leben, welches mit jeder einzelnen Träne wiedergeboren wird, denn sie haben die Kraft zu heilen und Hoffnung zu geben.


Orome

OROME

Der Herr der Wälder, Bruder Nessas und Gemahl Vánas hat viele Namen:

Bei den Menschen heißt er Béma, während man er von den Sindar nur Araw genannt wird, obwohl sein Name "Hornbläser" bedeutet.

Er ist ein Ainu aus dem Zeitalter der Dunkelheit und kam aus den Zeitlosen Hallen nach Arda. Orome, der Jäger, reitet sein Pferd Nahar, welches der Stammvater aller Mearas ist, durch die Wälder Mittelerdes und schafft es, nur allein mit Hilfe des Klanges seines Hornes Valaróma die Diener der Dunkelheit in Angst und Schrecken zu versetzen.

In den Wäldern von Orome im südlichen Valinor lebend, war er der erste, der das Erwachen der Elben, am See von Cuiviénen, entdeckte.


TULKAS

Tulkas, der Starke, ist der letzte Vala, der Arda betrat. Mitunter ist der Gemahl Nessas auch als Ringer und Astaldo, oder "der Tapfere" bekannt, da er der kräftigste aller Valar ist. Er ist ebenso schnell wie unermüdlich, und trägt sowohl einen goldenen Bart als auch goldenes Haar, doch niemals Waffen. Nicht einmal im Krieg benötigt er sie, denn seine Stärke und sein Mut reichen aus, um all seine Feinde zu überwinden.


Ulmo

ULMO

Kein anderer Vala eint so große Gegensätze in sich, wie der zweitgrößte nach Manwe: Ulmo. Er, dessen Element das Wasser ist, ist der Herr der Meere, geliebt und gefürchtet zugleich. Wenn der Klang der Ulumúri ertönt, vom Maia Salmar geschliffene Muschelhörner, dann erscheint Ulmo in all seiner Pracht: Er, der sonst gestaltlos in den Tiefen des Wassers weilt, zeigt sich in smaragdgrün und silberner Rüstung, deren Helm von Wogen gekrönt wird.

Während die Orks und auch die Zwerge Ulmo nur mit tosender See, schäumender Gischt und reißenden Fluten in Verbindung bringen, haben die Elben längst sein zweites Gesicht gesehen: den zarten Frühlingsregen, das leise Plätschern der Bäche und auch den sanften Tau auf den Pflanzen.

Mit welchem dieser Gesichter würde er dir gegenübertreten?


VAIRE

Über Vaire steht nur wenig geschrieben, obwohl sie eine der wichtigsten Valar Ardas ist. Sie ist nicht nur die Gemahlin Mandos, jenem Vala, der über das Schicksal der Elbenseelen entscheidet, sondern sie ist auch die Weberin in den Zeitlosen Hallen. In ihre Teppichen, welche alle im Haus der Toten hängen, ist die Geschichte der Welt gewebt, welche vom Anbeginn der Zeit bis ans Ende aller Tage berichten.


VÁNA

Sie, die ewig Junge, ist am glücklichsten, wenn sie von Blumen, Vögeln und Gärten umgeben ist. Die Gemahlin Oromes verkörpert den mit ihrem Dasein den ewigen Frühling, und als Schwester Yavannas lebt sie in ihrem Blumenduft, während sie Tagein Tagaus dem Gesang der Vögel in den Gärten Valinors lauscht.


VARDA

Sie ist die Gemahlin Manwes und Königin der Valar. In den Hallen von Ilmarin herrscht sie, und als Herrin über die Gestirne erschuf sie die Sterne, weshalb sie die Elben auch liebevoll Elentári oder Elbereth nennen. Das Erste Geschlecht hat sie tief in sein Herz geschlossen, denn nur ihr haben sie es zu verdanken, dass sie überhaupt erwachten. Und noch heute, unzählige Zeitalter später, kann man das Licht, welches Varda einst an den Himmel setzte, im Glanz der Augen eines jeden Elben sehen, wenn man genau hinschaut...


Yavanna

YAVANNA

Sie mag nicht so edel wirken wie Varda, aber dennoch ist die Gemahlin Aules die einzig wahre Kementári, die Königin der Erde.

In grüne Gewänder gehüllt und wie goldener Tau leuchtend erscheint Yavanna, deren Name "Spenderin der Früchte" bedeutet, in den unterschiedlichsten Gestalten. Doch gleich, wie auch immer sie Arda betritt, jene Menschen und Elben, Zwerge und Istari, welche die Früchte der Erde lieben, lieben auch sie.

Nur durch ihre Kraft gedeiht das Korn auf dem Feld, wachsen die Blumen auf der Wiese und reifen die Früchte auf den Bäumen, denn sie allein war es die die ersten Samen aller Olvar der Welt ersonnen und gepflanzt hatte.

Ein Valar jedoch wurde aus Valinor verwiesen und wird bis ans Ende aller Tage nicht wieder dorthin zurückkehren dürfen. Dies ist Melkor, der in Arda nur unter dem Namen Morgoth bekannt ist. Seine Geschichte aber ist eine andere und von daher wird sie an einem anderen Ort erzählt...

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:22