Du trgst eine schwere Last, Frodo. Trage nicht auch noch die Last der Toten. Herr der Ringe, Die Gefhrten
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LEGOLAS

Legolas"Mein Herz vermag es nicht zu übersetzen, für mich ist die Trauer noch zu nah."(LotR, TFotR)

Ziemlich jung und unerfahren wurde er im Jahre 3018 DZnach Bruchtal zur Versammlung des Rates eingeladen und dort zu einem der acht Gefährten Frodos bestimmt. Warum, das war zu Anfang nicht ganz nachzuvollziehen, denn zwar war er gut im Umgang mit Pfeil und Bogen und auch sein scharfes Augenlicht zeichnete ihn aus, aber dennoch war er wenngleich ein Königssohn nicht wirklich ein wahrer Waldbewohner.

Vielleicht sah Elrond voraus, dass die Gemeinschaft seine Leichtfüßigkeit brauchte; vielleicht war es aber auch die Unbekümmertheit, welche ihn auszeichnete. Mag sein, dass er als Vermittler zwischen der Gemeinschaft und den Elben dienen sollte, falls Aragorn etwas zustoßen sollte, niemand weiß es genau Fakt ist nur, dass Legolas auserkoren wurde und sich mehr als einmal als guter Begleiter erwies.

Wie alle Elben sah er, was andere nicht sahen, hörte, was andere nicht wahrnahmen und traf, was andere nie getroffen hätten. Er sagte, was er dachte und machte aus dem, was er fühlte, keinen Hehl. In Lothlórien sah er sich außer Stande den Gesang der Waldelben zu übersetzen, da das Klagelied für Gandalf, welcher in den Schluchten von Khazad-dûm gefallen war, seine Trauer verstärkte. In den Wäldern Fangorns vernahm er die Wut und das Alter der Bäume und spürte die Anwesenheit einer großen Macht die, des Weißen Zauberers.

Mit Aragorn und Gimli machte er sich auf die Suche nach Merry und Pippin, als die Gemeinschaft bei Parth Galen getrennt und die beiden Hobbits durch Sarumans Uruk-Hai entführt wurden. Vorher jedoch gaben sie Boromir, der durch die schwarzen Pfeile der Uruks ums Leben kam, das letzte Geleit. Seite an Seite kämpfte er mit den beiden und hatte dabei immer enormen Respekt vor Aragorn, sah er ihn doch als das an, was er war: der Erbe Isildurs und somit der wahre König.

Legolas war kein Mann großer Worte, er tat eher, was ihm sein Herz sagte und doch war es instinktiv fast immer die richtige Entscheidung. Er wuchs mit seiner Aufgabe über sich hinaus und wurde so zu einem unverzichtbaren Teil der Gemeinschaft. Er sah die Crebain, die Späher Sarumans, als alle anderen dachten, es handele sich nur um eine Wolke und führte zusammen mit Gimli in Helms Klamm einen regelrechten Wettstreit, wer denn nun die meisten Uruk-Hai in die ewigen Jagdgründe schicken würde.

("Zwei hab ich schon." "Ich bin bei siebzehn.". "Hä? Ich werde mich von einem Schlitzohr doch nicht übertreffen lassen!")

Gimli wurde in all der gemeinsamen Zeit einer der besten Freunde Legolas', wenngleich es für Außenstehende manchmal so aussah, als würden sie sich nur ärgern. Aber es war gerade der Schwarze Humor, welche beide so arg zusammenschweißte und sie so manche traurige Zeit überstehen ließ. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie nach dem großen Ringkrieg zusammen noch einige schöne Zeiten verbrachten sei es nun bei der Besichtigung des uralten Fangornwaldes oder aber der Grotten von Aglarond.

Wenn man der Überlieferung glauben kann, so ist Legolas als letzter der Gemeinschaft in den Alten Westen gefahren und hat seinen Freund Gimli mitgenommen.

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:21