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FINROD FELAGUND

Es heißt, dass der älteste Sohn Finarfins der schönste aller männlichen Elben gewesen sein soll, auch wenn sein Quenya-Name Behaarter Recke wohl nicht einem irdischem Schönheitsideal entsprechen würde. Der spätere Elbenkönig von Nargothrond wurde einst in Eldamar geboren, wo er sich auch mit der Vanyar-Elbin Amarië vermählte. Doch als die Noldor gegen die Valar zur Revolte aufriefen, verließ er mit seinen Geschwistern Eldamar in Richtung Mittelerde - allerdings blieb Amarië in Aman.

Obgleich nicht wirklich freiwillig schloss er sich dennoch den Noldor an, die Morgoth verfolgten und so nahm er - wenn auch eher unbeteiligt - an der Suche nach den Silmaril Feanors teil. Das Schicksal aber schien andere Pläne mit Finrod zu haben und so erschien Ulmo dem Elbenkönig im Traum, als dieser mit seinem Freund Turgon an den Aelin-uial übernachtete. Er trug ihm auf, sich nach einem sicheren Platz umzusehen, denn das Ende Beleriands war nicht mehr weit. Da man sich einem Valar nicht widersetzt, machte sich Finrod auf die Suche und fand ein verborgenes Höhlensystem am Fluss Narog. Dies hielt er für einen geeigneten Platz und nach und nach baute er es immer weiter aus, bis es schließlich zu seiner ganz eigenen Festung wurde: Nargothrond. Als diese fertig war, wurde er fortan nur noch Finrod Felagund genannt, Höhlenschleifer oder auch Meister der Höhlen (, was zweifelsohne eine Ableitung aus der Zwergensprache Khuzdul war, denn immerhin hieß es dort felak-gundu.)
(Geschichtliche Information: Seine beiden Brüder Orodreth und Angrod befehligten die ebenfalls zum Reich von Nargothrond gehörigen Regionen Dorthonion und den Sirion-Pass.)

Weiter steht geschrieben, dass das weise und edle Oberhaupt des Hauses Finarfin einer der Ersten war, der den Menschen begegnete, und da er sehr neugierig auf das jüngere Geschlecht Ilúvatars war, nahm er die Dienste Beors auch gern an. Beide lernten viel voneinander und in all den Jahren verband beide Geschlechter eine große und tiefe Freundschaft. Im Laufe der Zeit wurde so das größte Königreich der Noldor in Mittelerde immer schöner, immer reicher und immer beliebter - was zugegebenermaßen sicher auch an den Schätzen lag, die Finrod aus Aman mitbrachte.

Dass Menschen der Begriff Loyalität auch nicht fremd ist, lernte Finrod spätestens in der Dagor Bragollach - der Schlacht des Jähen Feuers im Jahre 455 des Ersten Zeitalters kennen. Als Finrod der sichere Tod drohte, war es Barahir, der ihn davor bewahrte. Als Dank erhielt Barahir einen Ring, der an sich schon kostbar war, doch das Versprechen, welches auf ihm lag, machte ihn viel wertvoller, als die meisten Ringe der Macht Saurons es jemals hätten sein können. Mit der Übergabe des Ringes an Barahir versprach Finrod Barahir und jedem aus seiner Sippe in der Not beizustehen - ein Eid, den er später bei Barahirs Sohn Beren auch einlöste.

Als Beren Finrod aufsuchte und ihn den Ring seines Vaters zeigte, zögerte der Elbenkönig nicht, sich das Anliegen Berens anzuhören. Als dieser ihm sagte, dass er einen Silmaril Morgoths zu König Thingol bringen muss, legte Finrod gar seine Krone nieder, denn für ihn stand außer Frage, dass nun der Zeitpunkt gekommen war, seinen Eid zu erfüllen. Zusammen mit ein paar Gefährten machten sich beide auf die Suche nach Morgoths, auch wenn ihre gemeinsame Reise schon sehr früh enden sollte. Als sie am Elbenturm Tol Sirion angekommen waren, versuchte Finrod diesen von den Werwölfe Saurons zu befreien und dabei ließ er sich auf einen Wettkampf mit dem Dunklen Herrscher ein - ausgetragen nur mit Magie. Finrod war Sauron unterlegen und so wurde er in den Kerkern seines einstigen eigenen Turmes gefangen genommen. Nur kurze Zeit später ließ der Elbenkönig sein Leben, als er versuchte das von Beren zu retten: Beim Kampf mit einem Werwolf in Tol-in-Gaurhoth starb er - nachdem er einen Werwolf mit bloßen Händen getötet haben soll...

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:21