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TROLLE

Die erste von insgesamt mindestens drei Trollarten schuf Morgoth bereits im Ersten Zeitalter der Sterne: Es war eine minderwertige zweibeinige Rasse, welche zwar von enormer Größe war (man vermutet, dass sie die ungefähre Größe der Ents und Baumhirten hatten. Sicher ist lediglich, dass sie mindestens doppelt so groß waren wie die größten Menschen Mittelerdes.) und immens viel Kraft besaß, doch Intelligenz suchte man bei ihr vergebens.

Über die Dauer von fünf Zeitaltern der Sterne und vier Zeitalter der Sonne verbreiteten sie in allen Regionen Ardas Angst und Schrecken, denn wenngleich nicht einmal einer Sprache mächtig, töteten sie wahllos alle und jeden, der nur ihren Weg kreuzte.
(In der Nírnaeth Arnoediad [473 EZ] bestand die Leibwache von Gothmogs aus Trollen. Zu diesem Zeitpunkt waren sie allerdings noch so dumm, dass sie jeden Befehl ausführten, selbst wenn dieser ihren Tod bedeutete.)
Später dann war es Sauron, der sich den einstigen Kreaturen Morgoths annahm und sie zumindest soweit "ausbildete", dass sie ein paar Brocken sprechen konnten und der ihnen eine noch tiefere Bosheit aufzeigte als sie ohnehin schon besaßen. Dies machte sie zwar immer noch nicht zu seinen besseren Kämpfern, doch wurden sie dadurch in ihrer Gewalt und Brutalität noch gefährlicher als vormals.

Es heißt zudem, dass sie alle kannibalisch veranlagt waren, und so ist es weiter nicht verwunderlich, dass sich weder Mann, Elb noch Zwerg gern in den Höhlen und Wäldern aufhielt, die von den Kreaturen Morgoths mit Vorliebe bewohnt wurden.

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Die Unterschiede der Trollarten im Einzelnen:

BERGTROLLE
(Olog-hai)

Diese von Sauron im Dritten Zeitalter gezüchteten Trolle hatten mit denen von Morgoth nicht viel gemein. Anders als ihre "Vorgänger" - mit denen sie unter Umständen nicht einmal verwandt waren - waren sie nicht nur beweglicher und intelligenter, sondern sie konnten sich auch im Tages- und (somit auch im) Sonnenlicht bewegen ohne zu versteinern.
(In der Schlacht am Morannon [3019 DZ] traten sie ihren Feinden mit Keulen und mit Rundschilden gegenüber, obgleich sie in der Regel ihre Gegner am liebsten mit einem Biss in die Kehle außer Gefecht setzten.)
Sauron lehrte sie ausschließlich die Schwarze Sprache und wenn überhaupt, dann verständigten sie sich in dieser.

Ihre Haut war mit harten, grünschimmernden Schuppen bedeckt und wie zum Trotz allen anderen Lebewesen gegenüber hatten ihre Füße keine Zehen.

Ihr Hauptlebensraum waren die Gebiete in und um Gorgoroth sowie Eriador.

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HÖHLENTROLLE

Zwar kann es nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, aber es ist davon auszugehen, dass es sich bei den Höhlentrollen um eine Unterart der Bergtrolle handelt, da diese sich in ihrem äußeren Erscheinungsbild als auch von ihrem Intelligenzgrad sowie Kampfstil kaum unterschieden.

Entgegen den Bergtrollen sprachen sie aber dennoch "nur" eine sehr primitive Form des Orkisch.

Hauptlebensraum war Moria.

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STEINTROLLE

Dieser etwas eher für Trolle untypischen Art begegneten Bilbo und die Zwerge auf ihrer "Fahrt zum Erebor" 2941 DZ. Hucki, Toni und Berti - so die Namen jeder drei Trolle, die unserem Hobbit über dem Weg liefen - hatten sich schon sehr an das Leben, so wie die Orks es führten, angepasst: sie aßen ihre Beute am liebsten gekocht, hatten in ihren "Vorratskammern" so schöne Sache wie Brot, Käse und Speck, sprachen unter Anderem auch ihre eigene Art des Westron, besaßen - wenn auch nur gestohlen - Kleidung, größere Mengen Goldmünzen, Waffen, eine sprechende Geldbörse...
Dennoch waren auch diese Exemplare nicht sehr helle und so wurden sie mit Hilfe von Gandalf bei Tagesanbruch durch das Sonnenlicht versteinert.

Anders als diese drei Trolle ihrer Gattung aber konnten "normale" Steintrolle das Tageslicht vertragen, solange sie unter dem Einfluss von Sauron standen.

Zum Ende des Dritten Zeitalters traf man vereinzelnd noch auf verwilderte Nachkommen im Norden von Rhudaur, deren Lebensraum von Ettenöden bis hin zu den Trollhöhlen reichte.


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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:16