Es gibt kein Morgen fr die Menschheit. Herr der Ringe, Die zwei Trme
Saruman
 
Home
Suche
Mittelerde
Lexika
Die Ringe
Der Feind Mittelerdes
Die Gemeinschaft
Die Völker
Die Geschöpfe
Adler
Baumgeister
Drachen
Balrogs
Drachen
Glaurung
Smaug
Fledermäuse
Mearas
Nazgûl
Orks / Uruk-Hai
Spinnen
Tom Bombadil
Trolle
Wölfe
Geschichtliches
Wissenswertes
Impressum


TK24.de


Menü: Home / Mittelerde / Die Geschöpfe / Drachen / Glaurung

DRACHEN

Lange vor der Erschaffung von Arda träumte der Vala Morgoth von der Erschaffung eines reinen und schlichten Märchendrachens. Später allerdings musste er merken, dass er nicht dazu in der Lage war neue lebendige Wesen aus eigener Hand zu kreieren. Also versuchte er es auf eine andere Art und veränderte vorhandene Lebewesen durch seine Zauberei sowie auch durch Zucht. Aus diesen Experimenten entstanden überraschende Mutationen und Kombinationen, unter anderem die Drachen, die wohl seine Meisterwerke sind. Erstmals hat er wahrscheinlich angefangen diese Drachen zu züchten, als er mit den Silmaril nach Angand zurückkehrte.

In Bezug auf militärische oder terroristische Zwecke waren seine Drachen nicht vollkommen, von daher kann dies nicht sein einziges Interesse gewesen sein kann. Er wollte scheinbar den phantasielosen Herren von Valinor zeigen, wie er die Schönheit der Welt mit dem Schrecken, den er gezüchtet hat bereichern konnte, wenn sie ihn nur gewähren ließen. Von daher muss er auch ästhetische Absichten gehabt haben, denn die Drachen waren jedoch auch sehr Intelligent, sie beherrschten die jeweils benötigte Verkehrssprache, waren über Angelegenheiten der Menschen, Elben und Zwerge gut unterrichtet und sie liebten es Rätsel zu stellen und zu lösen. Ihre Intelligenz wurde allerdings beschattet von Eitelkeit, Gefräßigkeit, Gier, Betrug und Zorn.

Zusätzlich hatten sie aber auch noch anderen Stärken, wie zum Beispiel Augen, die alles sehen konnten, was sich bewegte, die sogar schärfer sehen konnten, als die der Adler. Sie hatten ein Gehör, mit dem sie den leisesten Atem des Feindes hören konnten und einen so ausgeprägten Geruchssinn, dass sie eine jede Kreatur am Geruch erkennen konnten.

Außerdem waren die Drachen mächtig an Größe und Kraft, riesig und sie waren geschützt von Schuppen und unbezwingbaren Eisen. Sie galten als böse und waren begierig nach Gold und Edelsteinen. Wobei es ihnen bei all den Sachen nicht nur um den Materialwert ging, sie schätzten einfach nur die kunstvollen Juwelierarbeiten, manchmal aber auch nur, um sie zum Beispiel auf einen Haufen zu werfen oder zu verzehren. Meistens verzehrten sie jedoch nur kleinere Mengen von Gold.

Morgoth züchtete zwei verschiedene Arten von Drachen: die Urulóki (Quenya: Feuerschlangen), wohl die bekannteste Drachenart im Ersten Zeitalter und die Flügeldrachen, zu denen die Kaltdrachen gehörten und die geflügelten Feuerdrachen.

Die Urulóki sahen eigentlich mehr aus, wie Riesenechsen und konnten auch nur kriechen und nicht fliegen. Ihr Atem aus Flammen war jedoch sehr gefürchtet. Auch Sauron fürchtete das Feuer der Drachen, denn selbst seine Ringe der Macht hielten diesem Flammenatem nicht stand.

Die Kaltdrachen gingen vermutlich aus Experimenten mit gefangenen Riesenadlern hervor. Diese Art von Drachen konnte vorzüglich fliegen und sie kämpften mit Klauen und Zähnen, konnten jedoch kein Feuer ausstoßen. Aber das brauchten sie auch gar nicht, da sie schon so sehr gefährlich waren. Die Kaltdrachen wurden nur in den Ered Mithrin gefunden.

Morgoth schaffte es jedoch auch Feuer ausstoßende Flügeldrachen zu züchten. Diese sahen aus wie riesige Fledermäuse. Auch sie konnten gut fliegen und waren durch die Fähigkeit Feuer auszustoßen ebenso gefährlich wie die Kaltdrachen, wenn nicht sogar noch gefährlicher. Diese Art Drachen trat das erste Mal in der Großen Schlacht am Ende des Ersten Zeitalters auf, wurde dann jedoch bis zum Jahr 2570 DZ nicht mehr erwähnt.

Mit ihrem Feuer konnten die Drachen ganze Landstriche verbrennen und alles andere, was ihnen im Weg war. Dieses Feuer entstand durch einen magisch pervertierten Verdauungsprozess und wird durch Nüstern und Rachen ausgestoßen. Ein Drache konnte jedoch nicht dauernd Feuer ausstoßen, denn nach einiger Zeit war er ziemlich erschöpft und musste sich erst mal wieder erholen.

Allerdings konnten die Drachen anderen nicht nur mit ihrem Feuer gefährlich werden. Auch die anderen Körperausscheidungen konnten einem gefährlich werden, denn sie waren meist giftig und wenn nicht das, dann waren sie auf jeden Fall stark übel riechend. Auch das Blut der Drachen, welches schwarz war, war ein tödliches Gift.

Da alle guten Drachen Einzelgänger sind, können sie im Geschwader nicht viel ausrichten. Dies musste Morgoth am Ende des Ersten Zeitalters in der Großen Schlacht erleben. In den Wolken gab es ein Getümmel zwischen seinen Drachen als auch Earendil und Thorondors Adlern. Das Herr der Valar siegte bei diesem Getümmel, wenn auch wenig rühmlich.


Zurück zum Anfang

BalrogBALROGS

"Moria - du fürchtest dich vor diesen Minen. Die Zwerge haben zu gierig und zu tief geschürft. Du weißt, was sie aufgeweckt haben in der Dunkelheit von Khazad-dûm: Schatten und Flamme." (LotR, TFotR)

"Starker Dämon", "Böser Dämon", "Feuergeist" - alles Namen für eine der mächtigsten Kreaturen Morgoth' und doch sind es fast schon lachhafte Bezeichnungen für jene Geschöpfe, welche Angst und Schrecken verbreiteten, unverwundbar schienen und selbst die Zeit überdauerten. Wie aber sollte man jene Wesen beschreiben, von denen Gandalf selbst nur zu sagen im Stande war: "Ein Balrog. Ein Dämon aus der Alten Welt. Ein Feind, gegen den ihr nichts ausrichten könnt."

Als "Ausgeburt der Hölle" würde man sie sicher bezeichnen, und damit hätte man gar nicht mal so unrecht, denn Balrogs waren die schrecklichsten aller Maiar-Geister, die in die Dienste Morgoth' traten: es waren menschenähnliche Ungeheuer mit feurigen Mähnen und feuerspeienden Nüstern und mit Gliedern so mächtig, dass sie sich wie eine Schlange um ihre Opfer schlingen konnten. Doch es gab etwas, was noch gefährlicher als ihre Körper und ihr Feuer war: ihre Feuerpeitschen. Es war die gefürchtetste von allen Waffen, die je die Augen eines Lebewesens - gleich ob nun menschlicher oder göttlicher Natur - erblickte. Ein Beispiel dieser Macht gefällig? Selbst Ungoliant - die Spinne, welche Mittelerde in die erste Dunkelheit versetzte - wurde durch die zerstörerische Kraft dieser Feuerpeitschen aus dem Reiche Morgoth vertrieben.

Dennoch stellte sich Gandalf einer dieser Kreaturen in den Minen von Moria mit den Worten: "Ich bin ein Diener des geheimen Feuers. Gebieter über die Flamme von Anor. Das dunkle Feuer wird dir nichts nützen, Flamme von Udûn!" in den Weg, denn er wusste, dass keine von Menschenhand angefertigte Waffe diesem Dämon etwas anhaben könnte und dass nur er die Chance hätte, das Unwesen aufzuhalten. Doch der Preis für die Vernichtung des Balrogs, welcher seit seiner Befreiung durch die Zwerge fast 200 Jahre uneingeschränkt in diesem Zwergenreich herrschte, war hoch: Obwohl der Dämon schon zurück in die Schatten fiel, schaffte er es, ein letztes Mal seine Feuerpeitsche zu benutzen und Gandalf so mit in die Tiefe zu ziehen.
Welche Kraft Gandalf aufbringen musste, um jemanden seinesgleichen zu vernichten, wird besonders in folgender Ausführung klar: "Vom tiefsten Verließ bis zum höchsten Gipfel kämpfte ich gegen den Balrog von Morgoth. Bis ich zuletzt meinen Feind niederwarf und seine Hülle gegen die Seite des Berges schmetterte. Dann umfing mich Dunkelheit und ich irrte umher ohne Gedanken und Zeitgefühl. Über mir zogen die Sterne dahin und jeder Tag war so lang wie ein Lebensalter auf der Erde. Doch es war nicht das Ende.."

Ob er ihn wirklich getötet hat oder nicht, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten verschiedener Tolkienfachleute, was damit zusammenhängt, dass es widersprüchliche Aufzeichnungen über einen eventuellen Tod der Maiar (sowie der Ainur und Valar) gibt. Während es in den Verschollenen Geschichten heißt, dass die Valar - und diese standen in der Rangordnung Ilúvatars immerhin über den MaiarMaiar und Ainur - ähnlich der germanischen Götter durchaus sterblich waren und man in ihren Reihen darüber beriet, Melkor nach seinem Verrat an Ilúvatars zu töten, wurde er in einer anderen Version sogar erschlagen. Dennoch heißt es an anderer Stelle, dass man sie - ebenso wie Sauron, Melkor und Saruman, welche allesamt Maiar waren - lediglich ihrer Kraft berauben, wohl aber nicht töten kann. Das Einzige, was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass der Balrog von Moria einer der letzten war, der das Erste Zeitalter überlebte - denn mit der Verbannung Melkors gingen auch die meisten Balrogs zu Grunde - und so ist davon auszugehen, dass die anderen, wenn schon nicht tot, dann wenigstens in die Verliese der Hallen von Mandos geworfen oder aber wie Melkor in die Äußere Dunkelheit verbannt worden sind.

(Ebenso umstritten ist die Frage, ob ein Balrog Flügel hatte oder nicht, und ob er, wenn er sie denn nun besäße, damit überhaupt fliegen könnte. Auch beim Balrog, der den Weg der Gefährten in Moria kreuzt, kann man das nicht zweifelsfrei sagen, denn sein Schatten wirkt lediglich so, als wenn er Flügel hätte. Fakt ist nur, dass es keine Aufzeichnung gibt, in denen irgendein Balrog überhaupt geflogen wäre und so ist davon auszugehen, dass es sich bei den Andeutungen in "Morgoth Ring" - "Swiftly they arose, and they passed with winged speed over Hithlum, and they came to Lammoth as a tempest of fire." - unter Umständen nur um eine Metapher für die Geschwindigkeit, mit der er sich bewegte, handelt. Diese These ist nicht so abwegig, denn immerhin hätte Gandalf den Balrog doch gar nicht vom Berg niederwerfen können, wenn dieser einfach nur seine Flügel ausbreiten und davonfliegen könnte, oder? )

Unumstritten aber ist, dass Gothmog, der Heermeister von Angband, der Fürst der Balrogs im Erste Zeitalter war. Mit seiner mächtigen Feuerpeitsche und seiner Streitaxt brachte er in den Kriegen von Beleriand zwei Elbenfürsten den Tod -Feanor und Fingon - ehe er nach seinem Befehl im Jahre 511 EZ die Stadt Gondolin anzugreifen, vom Elbenfürsten Ecthelion erschlagen wurde, der dabei ebenfalls seinen Tod fand. In den Annalen von Angband wird dem Befehlshaber über andere Balrogs und Trolle zeitweise der höchste Rang im Heer Morgoth' zugeschrieben, nachdem Sauron wegen des Verlustes von Tol Sirion bei seinem Herrn und Meister in Ungnade gefallen war.

Es tut uns leid, dass wir euch an dieser Stelle keine genaueren Informationen über die Valaraukar bzw. Malkaraukar - so die Bezeichnung der Balrogs im Quenya - geben können, aber je mehr Informationen wir in den verschiedensten Büchern rund um Mittelerde suchen, desto ungenauer werden die Angaben über diese gefährlichen Dämonen.


Zurück zum Anfang

GlaurungGLAURUNG

Er war der erste bekannte Feuerdrache (Urulóki). Er galt auch als Vater (Ahnherr) der Drachen. Im Sindarin' bedeutet Glaurung "Der Goldene", was sich auf seine Glut im Inneren bezieht, aber auch die Bewunderung, die ihm die Elben und Menschen auf eine gewisse Art entgegenbrachten sprach daraus.

Glaurung wuchs ein Jahrhundert in einer Höhle und brach dann aus. Das war im zweihundertsechzigsten Jahr nach dem Aufgang des Mondes. Sein Panzer war damals noch nicht ganz geschlossen und so konnte Fingon ihn mit berittenen Bogeschützen vertreiben, bevor er noch mehr als das Land der Elben in Hithlum und Dorthonion niederbrennen konnte mit seinem Feuer. Morgoth war sehr aufgebracht und unzufrieden mit Glaurung, der mit seiner jugendlichen Impulsivität seinen Plan zunichte gemacht hat, ihn erst vollständig auswachsen zu lassen und ihn dann der ahnungslosen Welt in voller Pracht und Stärke zu zeigen.

Morgoth ließ Glaurung dann noch weitere zweihundert Jahre in einer Höhle und erst dann ließ er ihn wieder frei. Diesmal war er noch stärker und besser geschützt, denn vor zweihundert Jahren war es nur ein jugendliches Testen seiner Kraft gewesen. Jetzt jedoch ist er ausgewachsen und sehr stark und die Menschen, Elben und Zwerge hatten kaum eine Chance gegen den ausgewachsenen Glaurung.

In der Vierten Schlacht der Kriege von Beleriand zeigte Glaurung dann was er konnte. Er zerstörte nicht nur durch seine gewaltige Größe und Feuerkraft die Reihen der Elben, er bewies auch neben seiner Kampffähigkeit seine Qualitäten als Feldherr. Morgoth hielt ihn für das intelligenteste Geschöpf in seiner Umgebung und gab ihm sogar den Oberbefehl über die Orks und andere wichtige Aufgaben.
Morgoth setzte Glaurung auch ein, um die durch Glaurung gewonnenen Territorien zu halten.

Allerdings war die Macht, die Glaurung im Krieg hatte nicht die einzige, die er besaß. Er brachte mit der Kraft seiner Schlangenaugen und seiner hypnotischen Drachenzauber viele Wesen unter seine Herrschaft. So hat er auch Túrin einige Lügen glaubhaft gemacht, die umso glaubhafter waren, als sie von der Wahrheit kaum noch zu unterscheiden waren.

Nach der Eroberung von Nargothrond zerstörte Glaurung feuerschnaubend alles, was ihm in die Quere kam und alle Schätze, Edelsteine und ähnliches auf einen Haufen warf und sich oben drauf setzte.

Einige Jahre später jedoch wurde Glaurung von Túrin an der Schlucht Cabed-en-Aras getötet, indem dieser sich dem Drachen mit aller Heimlichkeit nährte und ihm dann sein Schwert Gurthang tief in den Unterleib des Drachens stieß. Durch das herausströmende Blut wurde Túrin jedoch dann selber auch getötet. Túrin wurde für diese Tat in dem "Lied von Húrins Kindern" gefeiert und geehrt.


Zurück zum Anfang

SMAUG

"Ich töte, wen und wo und wann ich will, und keiner kann mir widerstehen. Ich brachte die alten Krieger um und solche Krieger gibt es heute in der Welt nicht mehr. Und damals war ich noch jung und zart. Jetzt aber bin ich alt und stark, stark, stark (...)". (Der kleine Hobbit; S. 359)

Große Worte eines großen Drachen; dem Größten seiner Zeit, wenn man den Aufzeichnungen der Weisen Mittelerdes glauben schenken darf.
Er stammt womöglich von den großen Drachen seiner Zeit ab, auch wenn man in den Chroniken darüber ebenfalls nichts finden kann und doch ist dieser mit keinem seiner Verwandten zu vergleichen; ja man kann fast sagen: würde ein gewisser Herr Sigmund Freud einen Patienten namens Smaug auf seiner Couch haben, dann würde er bei diesem mit Sicherheit die Diagnose der Schizophrenie stellen und ihn zu seiner eigenen Sicherheit in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen.

Bezeichnungen für Smaug durch Bilbo Beutlin:
(in der Übersetzung von Walter Scherf. In den Klammern befinden sich die jeweiligen Seitenzahlen.)

      *Smaug, du Fürchterlicher ! (351)
      *Smaug du größtes und schrecklichstes aller Unglücke ! (351)
      *Smaug, du Mächtiger ! (356)
      *Smaug, du unendlich Reicher ! (358)
      *Smaug, du Undurchdringlicher ! (359)
      *Smaug, elender Wurm ! (372)

"Eure Kenntnisse sind veraltet. Unten wie oben bin ich mit Eisenschuppen und steinharten Gemmen ausgerüstet. Keine Klinge dringt jemals hindurch." (Der kleine Hobbit; S. 359)


Zurück zum Anfang

©LotR-FC.de 2003 - 2019

Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:15