Als einer seiner Gefhrten hoffte ich, Ihr sagt es mir. Er war mein Bruder. Herr der Ringe, Die zwei Trme
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KRIEG DES LETZTEN BÜNDNISSES

Menschen! Menschen sind schwach. Das Volk der Menschen versagt. Das Blut von Númenor ist nichts weiter als kraftlos, all sein Stolz und seine Würde vergessen.
Sie sind dafür verantwortlich, dass der Ring die Zeit überdauert.
Ich war dort, Gandalf. Ich war dort, vor 3000 Jahren.
(LotR, Die Gefährten, Kauf-DVD)

Schwer wiegen die zu Gandalf gesprochenen Worte Elronds und sicher würden sie wie eine Farce in den Ohren jener klingen, welche Seite an Seite mit den Elben, Zwergen und anderen Geschöpfen Mittelerdes starben und dennoch trugen sie so viel Wahres in sich...

Man schrieb das Jahr 3430 ZZ, als Elendil, Hohekönig von Arnor und Gondor, und Gil-galad, König der Elben von Lindon, gemeinsam nach einer Lösung suchten, um Sauron, dem mächtigen Feind Einhalt zu gebieten, welcher nur ein Jahr zuvor mit seinen Truppen in Gondor einmarschierte, Minas Ithil eroberte und obgleich kurzzeitig von Anárion zurück in die Berge getrieben, widererstarkt zurückkehrte um Mittelerde in eine zweite Dunkelheit zu führen. So entstand das Letzte Bündnis, in dem von nun an Edain und Eldar unter der Führung ihrer beiden Könige zusammen gegen dein einstigen Schüler Morgoths kämpften.

Das erste große gemeinsame Gefecht dieser Allianz war dann auch nur vier Jahre später. Es war das Jahr 3434 ZZZ als sich bei der Schlacht auf der Dagorlad die Armeen Saurons und das Heer des Letzten Bundes gegenüberstanden - beide Seiten gestärkt durch Zwerge, Tiere und Vögel - und viele Monate hindurch einander bekämpften. Am Ende aber gingen Gil-galad und Elendil als Gewinner hervor, denn gegen den Speer des Elben - Aeglos genannt - und gegen Narsil, dem Schwert des Hohekönigs, war kein Sieg zu erringen.

Im Anschluss an diese Schlacht wurde Saurons Festung umzingelt und für die Dauer von sieben Jahren belagert. Der Preis dafür war allerdings hoch, denn die Waffen des Feindes - Feuer, Pfeile und Bolzen - brachten vielen Kämpfern des Letzten Bundes den Tod.

Im Jahre 3441 ZZ dann war die Belagerung von Saurons Festung so groß, dass der Dunkle Herrscher selbst aus seinem Versteck hervorkam und in das Geschehen auf dem Schlachtfeld eingriff. Gegen den gefallenen Maia aber waren auch Aeglos und Narsil chancenlos, und so fanden ihre Träger an den Hängen des Orodruin den Tod.
Die Schlacht schien verloren und Mittelerde dem Untergang geweiht, als Isildur, Sohn des Hohekönigs, das zerbrochene Schwert seines Vaters ergriff und mit dem Heftstück Sauron den Einen Ring vom Finger schnitt.
Der mächtige Feind war besiegt. Er verließ nicht nur seinen Körper, sondern sein Geist verbarg sich fortan an dunklen Stätten, da er zu geschwächt war, um wieder eine sichtbare Gestalt annehmen zu können.
Das Letzte Bündnis hatte diese alles entscheidende Schlacht unter großen Verlusten ( Anárion, Elendil, Gil-galad etc.) gewonnen und Mittelerde hätte ab diesem Tag in einem paradiesgleichen Frieden leben können, wenn ...

... ja wenn Isildur den Ring nicht an sich genommen sondern ihn vernichtet hätte. Davon aber mag an anderer Stelle berichtet werden ...

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:21