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DIE SCHLACHT VON AZANULBIZAR

Datum: 2799 im Dritten Zeitalter


Ortsbeschreibung:

Azanulbizar, das Schattenbachtal, befindet sich an den östlichen Ausläufern des Nebelgebirges. Es liegt zu Fuße der Berge Caradhras und Celebdil. Im Tal liegt der Silbersee, aus dem der Fluss Silberlauf entspringt. Etwas höher gelegen befindet sich das Schattenbachtor, der Zugang zum einstigen Königreich der Zwerge, Khazad-dûm.

Dieses Königreich im Berg, bestehenden aus gewaltigen Höhlen oberhalb des Tals, hatte Durin der Unsterbliche im Ersten Zeitalter hier begründet. Nachdem die Zwerge durch ihr all zu gieriges Schürfen 1980 DZ einen Balrog geweckt hatten, war es aber verlassen worden.


Hintergrund:

Nachdem die Zwerge 2770 DZ vom Drachen Smaug aus Erebor vertrieben worden waren, gingen diese zunächst einige Jahre auf der Suche nach einer neuen Heimstatt. Thrór, der einstige König unter dem Berg und sein Volk versuchten zunächst in Dunland ihr Glück. Hier ließen sie sich eine Weile nieder, bis Thrór selbst dieses aber Leben leid wurde.

Thrór, der Besitzer einiger Zauberringe überließ seinem Sohn Thráin II. einen Solchen und begab sich selbst mit seinem Knappen Nár auf den Weg zurück nach Moria. Dort angekommen, zögerte Nár lange einen Fuß nach Moria zu setzen. So betrat seinen Herr Thrór allein die Höhlen von Moria. Dort wurde er vom jetzigen König von Moria, dem Ork Azog und seiner Meute aufgegriffen, getötet und sein Leichnam geschändet. Sein Knappe Nár entging diesem Schicksal, wurde stattdessen mit einer Nachricht zurück zu Thráin geschickt.

Außer sich vor Zorn über diese schändliche Tat der Orks an seinem Vater, ließ Thráin ein großes Heer aus Zwergen aufstellen. Aus allen Winkeln Mittelerdes kamen scharenweise waffenfähige Zwergen aus den anderen Häusern der Zwergenväter zusammen, um ihren Brüdern im Kampf gegen die Moria beizustehen.
(Drei Jahre lang dauerte übrigens die Heerschau, bis Thráin endlich genügend Männer beisammen hatte und Richtung Moria aufbrach.)


Schlachtverlauf:

Nachdem die Zwerge zunächst in ihrem flammenden Zorn sämtliche Orkfestungen, die ihnen untergekommen waren, zerstört hatten, drängten sie die Orks immer weiter bis nach Moria zurück.
Thráins Heer marschierte an Lórien vorbei das Schattenbachtal hinauf, wo die Orks bereits die Hänge besetzt hatten. Diesen Vorteil nutzten die Orks, um die ins Tal hereinströmenden Zwerge zunächst zurück zu drängen. Dabei kam auch der kalte trübe Wintertag den Orks zugute, da Sonnenlicht sie ja geschwächt hätte.
Trotz der mächtigen Gegenwehr gelang es den noch ausgeruhten Zwergen von den Eisenbergen, angeführt von Náin, eine Wende herbei zu führen und marschierte zum Schattenbachtor. Hier stießen Náin und seine Männer auf den den Ork Azog und seine Leibgarde, die sich bisher zurückgehalten hatten.
Nun aber stürmten diese aus dem Tor und stellten sich Náin und seinen Zwergen zum Kampf. Zwar konnte Azog den Zwerg Náin töten, doch war sein Siegesstimmung nicht von Dauer. Mit Erschrecken musste er feststellen, dass sich all seine Orks bereits auf der Flucht befanden und seine eigene Leibgarde vernichtet war. Daraufhin versuchte er in die Dunkelheit Morias zu entkommen, doch abermals wendete sich Blatt für die Zwerge zum Guten. Azog kam nicht weiter, denn ein noch junger Zwerg namens Dáin Eisenfuß, Náins Sohn, stellte ihn und tötete den Ork.

Nicht desto trotz hatten die Zwerge während der Schlacht eine erhebliche Zahl ihrer Männer verloren. So konnten sie ihre Gefallenen nicht wie sonst in tiefen Steingräbern begraben, sondern mussten diese verbrennen mussten, was sie sehr schmerzte.
Zu den bekannten Toten in der Schlacht gehörten die Zwerge Frerin, Náin, Fundin sowie ihr Widersacher, der Ork Azog.

Wider Erwartung von Thráin II. zerstreuten sich die Zwerge nach der Schlacht wieder in alle Himmelrichtungen, statt wie von ihm erhofft das einstige Königreich Khazad-dûm wieder zu bevölkern.
So zogen Thráin mit seinem restlichen Gefolge ( darunter Balin und Glóin ) nach Dunland zurück.

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Letzte Änderung: 20.09.2020 11:12:48