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BOROMIR

Boromir"Es ist ein Geschenk, ein Geschenk an die Widersacher Mordors! Warum sollen wir ihn nicht einsetzen? Lange Zeit hat mein Vater, der Truchsess von Gondor, die Mächte von Mordor abgewehrt! Bei dem Blute unseres Volkes! Eure Länder werden wir zu verteidigen wissen! Gebt Gondor die mächtige Waffe des Feindes, lasst sie uns gegen ihn verwenden!" (LotR, TFotR)

Boromir ist der älteste und auch geliebte Sohn Denethor II.. von Gondor. Eigentlich war er in Bruchtal, weil er die Bedeutung eines Traumes erfragen wollte, als er einer der neun Gefährten wurde. Im Gegensatz zu den anderen acht aber wollte er den Ring nicht einfach vernichten, sondern ihn als Waffe gegen Sauron, dem größten Feind Mittelerdes, einsetzen.

Geblendet von der Macht, welche dieser Ring ausübte, wollte er nicht einsehen, dass man so eine gewaltige Waffe, welche der Meisterring ohnehin war, nicht gegen den einsetzen konnte, der sie erschuf. Er plädierte darauf, dass man den Ring nach Gondor gäbe, damit man zusammen gegen Sauron vorgehen könne, denn immerhin stände in den Sternen, ob man ihn wirklich vernichten könne und was Sauron machen würde, wenn er sich zurückholen würde, was ihm gehört, müsse man nicht extra erwähnen, doch er wurde überstimmt.

Warum er sich letztendlich dem Willen des Rates soweit beugte, dass er sich trotzdem der Gemeinschaft anschloss, bleibt fraglich, denn Galadriel sah etwas in ihm, was den anderen verborgen blieb. Dennoch wage ich zu bezweifeln, dass er Frodo nur folgte, um sich zu einem günstigen Zeitpunkt des Ringes zu bemächtigen.

Boromir war nicht so böse, wie er vor allem im Film dargestellt wurde. Seine Absichten waren nicht die eines Feindes, sondern die eines Sohnes, der seinem Vater beweisen wollte, dass er die Kraft und auch den Willen hat, die Geschicke seines Landes zum Guten zu wenden, denn die Kraft seines Vaters und der Kampfeswille waren schon lang gebrochen. Er konnte und wollte die Gefahr nicht sehen, welche vom Meisterring ausging und so war es ihm sicher schleierhaft, warum man jemandem wie einem Hobbit ein so wertvolles "Geschenk" anvertraute. Persönlich mag er nicht einmal etwas gegen Frodo und dem Volk aus dem Auenland gehabt haben, aber in seinen Augen waren sie nichts weiter als "Kinder".

Dennoch, als schon alle Hoffnung verloren war und der Gemeinschaft der Tod in Parth Galen durch die Armee Sarumans drohte, in jenem Moment, als er sich selbst noch des Ringes bemächtigen wollte, siegte das Gute in ihm selbst. Mit seinem eigenen Leben beschützte er die, die er zuvor berauben wollte. Selbst, als er schon schwer verwundet von den schwarzen Pfeilen der Uruks war, stand er auf und nahm noch so viele Gegner wie möglich mit in den Tod, bevor Lurtz, der Anführer der Uruk-Hai, ihn mit einem letzten Pfeil niederstreckte.

Seine letzten Worte galten seinem Volk, seinen Freunden und seinem König: Aragorn II. und so wurde er von seinen Freunden Aragorn, Gimli und Legolas unter Trauergesängen und mit dem Horn, welches er so arg blies, dass es zerbarst, in einem Boot liegend auf dem Anduin beerdigt und vielleicht dachte Aragorn zu Zeiten, da er selbst König, ja noch ab und an an die Worte Boromirs:

"Warum vertraust du deinem eigenen Volk so wenig? Ja, sie sind unentschieden und haben Schwächen, aber auch Mut und Ehre kann man unter den Menschen finden. Doch du verschließt die Augen davor."

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:23