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Brad Dourif (Grima Schlangenzunge)

Kindheit

Bradford Claude Dourif wurde am 18. März 1950 in Huntington, West Verginia, USA, geboren. Sein Vater, der eine Färbefabrik besaß, starb, als Brad 3 Jahre alt war. Seine Mutter, eine Schauspielerin im Gemeinschaftstheater, heiratete ein zweites Mal. Brads Stiefvater, der Profigolfer Bill Cambell, half seiner Frau, Brad, seinen Bruder und seine 4 Schwestern aufzuziehen Schon im Alter von 14 zeigte er Interesse am Theater, und auch wenn er nie mit dem Gedanken spielte, Schauspieler zu werden, begann er doch , Theater zu spielen. Seine Mutterunterstützte ihn sehr dabei.

Von 1963 bis 1965 ging er auf die Aiken Preparatory School in Aiken, Süd-Carolina, wo er seiner größten Leidenschaft, dem Theater und der Kunst, nachgehen konnte. Für einige Zeit dachte er daran, professioneller Künstler zu werden, entschied sich dann aber doch für eine Schauspielkarriere. Der Beruf seiner Mutter spielte bei seiner Entscheidung auch eine große Rolle. Brad spielte in Schulaufführungen und im Gemeinschaftstheater mit. Dann trat er den Huntington Community Players bei. Gleichzeitig besuchte er die Marshall University in Huntington.

Mit 19 verließ er das College und zog nach New York, wo er drei Jahre lang Unterricht beim Schauspiellehrer Sanford Meisner am Circle Repertory nahm

Erste Schritte im Showbusiness

Anfang der siebziger Jahre war er bereits in vielen Stücken zu sehen, wie zB The Ghost Sonata von August Strindberg oder The Doctor in Spite of Himself von Moliéres.

Schauspielerischer Durchbruch

Den Durchbruch schaffte er jedoch erst mit seiner Hauptrolle in der Off-Broadway.Produktion When You Comin Back, Red Rider von Mark Medof. Dort wurde er von Regisseur Milos Forman entdeckt, welcher ihn im Jahre 1975 für seine Filmadaption von Einer flog übers Kuckucksnest mit Jack Nickolson engagierte. Die Rolle des verletzlichen, selbstmordgefährdeten Billy Bibbit bescherte Brad einen Golden Globe (1976) und einen British Academy of Film and Television Arts Award (BAFTA 1977) als bester Nebendarsteller sowie eine Oscar-Nominierung als bestes Filmdebüt (1977).

Wegen dieser bedeutenden Rolle bot man Brad in Zukunft fast ausschließlich Charakterrollen als Soziopath, Mörder oder verlorene Seele an, ein Teufelskreis, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Der plötzliche Ruhm machte ihm so sehr zu schaffen, dass er es sogar ablehnte, die bei den BAFTA-Awards übliche Dankesrede zu halten. Er verlegte seinen Wohnsitz nach Woodstock, New York. Danach lehnte er alle Filmangebote ab und spielte statt dessen wieder Theater und begann an der Columbia University Schauspiel- und Regieunterricht zu geben. Erst im Jahre 1977 übernahm er wieder eine Rolle, diesmal in einer deutschen Produktion, Gruppenbild mit Dame mit Romy Schneider.

Neben mehreren TV-Auftritten in The Mound Builders im Jahre1976, Sergeant Matlovich Vs. the US Air Force im Jahre 1978, Studs Lonigan im Jahre 1979 und dem gefeierten TV-Drama "Das Guayana-Massaker" 1980 folgte Brads nächste größere Rolle 1978 in dem Thriller "Die Augen der Laura Mars" mit Faye Dunaway und Tommy Lee Jones.

Danach erhielt er 1979 eine grandiose Hauptrolle als als psychisch lädierter Vietnam-Veteran und nun besessener Prediger in John Houstons "Die Weisheit des Blutes", auch bekannt als "Der Ketzer". Ein Jahr später spielte er an der Seite von Kris Kristoffersen, Christopher Walken und Isabelle Huppert in Michael Ciminos Flopp "Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel". Diese Rolle war die erste in einer Reihe von teuren und aufwendigen Filmproduktionen, die allesamt an den Kinokassen floppten, so auch "Dune - Der Wüstenplanet" 1984 mit Kyle MacLachlan, Jürgen Prochnow und Sting.

Darauf folgte eine Reihe von billigeren Produktionen, bevor Brad Dourif im Jahre 1986 wieder eine Minirolle als Schurke in David Lynchs Meisterwerk Blue Velvet mit Isabella Rosselini, Kyle MacLachlan und Dennis Hopper übernahm. Trotz der immer wieder vielversprechenden Aussichten, ein allseits anerkannter Schauspieler zu werden und gute Rollenangebote zu bekommen, war er in den folgenden Jahren gezwungen, in einer Menge billig produzierter Horrorfilme mitzuspielen, so lieh er im Originalton der Mörderpuppe Chucky in jedem der bisher erschienenen Filme seine Stimme.

Schließlich bekam er auch die Gelegenheit, in solideren Projekten mitzuwirken, so zum Beispiel in Istanbul, in dem er die Hauptrolle spielt. In "Die Wurzeln des Hasses" von Alan Parker spielte Brad an der Seite von Gene Hackman und Willem Dafoe. Hauptsächlich musste er sich jedoch auf weitere Low-Budget-Produktionen beschränken wie "Der Exorzist III", "Stephen Kings Nachtschicht", "Satanic - Ausgeburt der Hölle" und Body Parts, wofür er den Chainsaw Award des Magazins Fangoria als bester Nebendarsteller erhielt. Brad konnte aber auch in Chaindance (auch bekannt unter dem Titel "Raw Deal") in der Rolle des körperbehinderten Johnny Reynolds brillieren. Dafür erhielt er 1991 eine Nominierung als bester Hauptdarsteller des kanadischen Genie Awards.

Brad war auch in Fernsehserien wie "Akte X", Babylon 5, Ponderosa und Star Trek: Voyager zu sehen. 1994 spielte er in dem berühmt-berüchtigten Erotikthriller Color of Night an der Seite von Bruce Willis und Jane March einen tief neurotischen Anwalt. Ein Jahr darauf spielte er neben Kevon Bacon und Christian Slater in dem Gefängnisdrama Lebenslänglich Alcatraz.1997 schließlich hatte er 'eine kleine Romanze' mit den außerirdischen Kreaturen in "Alien 4 - Die Wiedergeburt".

Im Jahre 2001 erhielt Brad Dourif endlich die Gelegenheit, in einer größeren Produktion mitzuwirken: im zweiten und dritten Teil von Peter Jacksons "Der Herr der Ringe" spielte er Gríma Schlangenzunge. Die Szenen aus "Die Rückkehr des Königs" wurden zwar herausgeschnitten, doch können wir uns schon mal auf die Special Extended Edition im November 2004 freuen.

Trotz aller Hoffnungen hat Brad seit diesem Erfolg keine weiteren interessanten Rollenangebote bekommen und muss sich deshalb weiterhin mit Rollen in zweitklassigen Filmen zufrieden geben.

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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:13