Kalt sei Hand, Herz und Gebein. Kalt, wer reist fern von daheim. Er sieht nicht mehr, was vor ihm liegt, wenn Sonn- und Mondeslicht versiegt. Herr der Ringe, Die zwei Trme
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Sommerfest in Edoras

Nach wochenlangen Vorbereitungen war es endlich soweit. Das große, jährliche Sommerfest in Edoras stand vor der Tür.

Théoden lief aufgeregt in der Goldenen Halle umher und gab die letzten Anweisungen. "Éomer, nimm dir den Staubsauger, und entferne damit alle Käfer aus dem Garten. Du weißt doch, daß Schneeweißchen und Rosenrot diese Biester nicht leiden können."

Stunden später trudelten auch schon die ersten Gäste ein.
Éowyn hatte dafür gesorgt, daß auch genug zu Essen da war und fütterte ihr Haustier. Schließlich sollte der Tyrannosauros-Rex nicht wieder die Gäste auffressen, wie im letzten Jahr. Und als die Gäste die leckeren Spreisen auf dem Tapeziertisch stehen sahen, stürmten sie sofort darauf zu.

Éowyn flüchtete sich schnell zu Théoden, der etwas abseits stand, um nicht umgerannt zu werden. "Onkel, ich hoffe, du hast nicht wieder so viele Bierfässer freigegeben wie letztes Jahr an Halloween. Du weißt doch bestimmt noch, wie Merry und Pippin danach das arme Krokodil angebaggert haben!" Théoden grinste gequält. "Erinnere mich nicht daran. Dieser Pippin hat damals meinen besten Füllfederhalter in den Brunnen fallen lassen. Dieser närrische Tuk!"

Das Fest wurde wie immer ein großer Erfolg. Selbst Denethor aus Gondor und seine Söhne Boromir und Faramir gaben sich die Ehre. Wobei erwähnt werden muß, daß Denethor sich früh verzogen hatte, um für sein Schlafzimmer frischen Löwenzahn zu pflücken.

Legolas aus dem Waldlandreich hatte sich mit Gimli zusammengesetzt und diskutierte mit ihm darüber, was nach deren Ableben mit ihnen geschehen würde. "Du wirst mit mir im Fegefeuer schmoren", gröhlte Gimli, der wiedermal zu viel Bier erwischt hatte.

Frodo und Sam hocken auf der saftig grünen Wiese und mampften Kekse. "Also, weißt du, Herr Frodo, diese Kekse sind ja einmalig, aber viel zu klein." Frodo sah sich um, ob auch keiner der Gastgeber in der Nähe sei. Dann murmelte er "Du hast recht, Sam. Sie sind nicht viel größer als Hagelkörner."

Spät Nachts gesellten sich Aragorn und Gandalf zu Éowyn und Théoden. "Sagt, Théoden", meinte Gandalf besorgt. "Warum seid ihr so blaß um die Nase?" "Er hatte wohl schon zuviel Bier", kicherte Galadriel , die unweit von ihnen mit Celeborn schmuste. Doch Théoden schien nichts um sich wahrzunehmen. Er starrte nervös auf den Mann vom Streudienst, der nun direkt auf ihn zukam. "Ich bin hier fertig", sagte er, als er vor Théoden stand. "Dann kann ich jetzt ja nach Hause gehn. Meine Frau will mit mir zum Niagara-Fall!"

Als der Mann gegangen war, atmete Théoden erleichtert auf. "Du liebe Güte, ich hatte schon gedacht, er wäre von der Steuerfahndung!" Éowyn kicherte. "Mein lieber Onkel hat Prüfungsangst. Schließlich hat er in der letzten Steuerklärung das neue Space-Shuttle nicht angegeben!"

"Jetzt machen wir noch ein Faß auf", meinte Théoden schließlich. Und das machten sie auch. Aber natürlich blieb es nicht bei dem Einen. Und weil in jener Nacht wirklich alle zuviel Bier erwischten, wurde diese Nacht in den Geschichtsbüchern Mittelerdes nur noch als "Die Blaue Nacht" bezeichnet.

Für die Elbenwelt
Eowyn


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Letzte Änderung: 30.06.2019 21:28:26